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Keywords:

  • Ab-initio-Rechnungen ;
  • Chiralität ;
  • Elektroschwache Wechselwirkungen ;
  • Paritätsverletzung;
  • Torsionstunnelaufspaltung
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Bedeutungslos klein wäre die Paritätsverletzung gemäß der traditionellen Sichtweise; Enantiomere würden als symmetrisch äquivalente Strukturen existieren, die aufgrund sehr langer Tunnelzeiten de-facto-stabil sind. Am Beispiel von ClSSCl konnte erstmals quantitativ gezeigt werden, dass die durch die paritätsverletzende Energiedifferenz ΔEpv zwischen zwei Enantiomeren ((P)- und (M)-ClSSCl; siehe Graph des Torsionspotentials) hervorgerufene De-lege-Asymmetrie bei weitem über die Tunnelaufspaltung im symmetrischen Fall dominiert. Diese Ergebnisse sind von grundlegender Bedeutung für das Verständnis molekularer Chiralität.