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Palladiumkatalysierte Kupplungen von Arylchloriden

Authors

  • Adam F. Littke,

    1. Massachusetts Institute of Technology Department of Chemistry 77 Massachusetts avenue, Room 18-411 Cambridge, MA 02139-4307, USA, Fax: (+1) 617-258-7500
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  • Gregory C. Fu

    1. Massachusetts Institute of Technology Department of Chemistry 77 Massachusetts avenue, Room 18-411 Cambridge, MA 02139-4307, USA, Fax: (+1) 617-258-7500
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Abstract

Palladiumkatalysierte Kupplungen gehören zu den leistungsfähigsten und vielseitigsten Reaktionen, die dem organischen Chemiker für die Synthese zur Verfügung stehen. Ihre große Beliebtheit rührt teilweise daher, dass sie bei den Umsetzungen gewöhnlich viele funktionelle Gruppen tolerieren, was ihre breite Verwendung in vielen Bereichen ermöglicht. Allerdings unterlagen die palladiumkatalysierten Kupplungen jahrelang großen Einschränkungen durch die geringe Reaktivität der Arylchloride; diese Verbindungen sind in Bezug auf Kosten und Verfügbarkeit attraktivere Substrate als die entsprechenden Bromide, Iodide und Triflate. Herkömmliche Palladium/Triarylphosphan-Katalysatoren setzten nur bestimmte aktivierte Arylchloride um (z. B. Heteroarylchloride und Substrate mit elektronenanziehenden Gruppen), nicht aber Arylchloride generell. Seit 1998 haben mehrere Forschungsgruppen bedeutende Fortschritte hinsichtlich dieser Herausforderung beschrieben; Katalysatoren mit voluminösen, elektronenreichen Phosphanen und Carbenen erwiesen sich als sehr vielseitig und ermöglichen besonders milde Reaktionsbedingungen. Dieser Aufsatz fasst die frühen, wegweisenden Arbeiten und die spannenden neuartigen Entwicklungen auf dem Gebiet der palladiumkatalysierten Kupplungen von Arylchloriden zusammen.

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