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Polyethylenglykole (mittlere Molmasse 200–600) [MAK Value Documentation in German language, 2002]

Documentations and Methods

Published Online: 31 JAN 2012

DOI: 10.1002/3527600418.mb0pe1kskd0034

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

How to Cite

2012. Polyethylenglykole (mittlere Molmasse 200–600) [MAK Value Documentation in German language, 2002]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1.

Publication History

  1. Published Online: 31 JAN 2012
Nachtrag 2002 
MAK-Wert (1995)1000 mg/m3 E
Spitzenbegrenzung (2002)Kategorie ll, Überschreitungsfaktor 8
Hautresorption-
Sensibilisierende Wirkung-
Krebserzeugende Wirkung-
Fruchtschädigende Wirkung (1995)Gruppe C
Keimzellmutagene Wirkung-
BAT-Wert-

1 Kurzzeitwert-Kategorie

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  2. Kurzzeitwert-Kategorie

Da im 13-Wochen-Versuch bei Ratten und Mäusen selbst bei der höchsten untersuchten Konzentration von 1000 mg/m3 keine Effekte auftraten, wurde der MAK-Wert bei dieser Konzentration festgesetzt. Polyethylenglykole wirken nicht reizend (Begründung 1995), so dass aus toxikologischer Sicht die Kurzzeitwert-Kategorie II und ein Überschreitungsfaktor von 8 festgelegt werden können. Die Aufnahme bei Einhaltung des MAK-Werts beträgt ca. 150 mg/kg KG. Bei oraler Gabe von 11 000 mg Polyethylenglykol 400/kg KG an Ratten waren keine maternaltoxischen oder fruchtschädigenden Wirkungen erkennbar. Polyethylenglykol 200 war bei Ratten, Hamstern und Kaninchen z. T. bis 20 000 mg/kg KG bei oraler Gabe nicht fruchtschädigend. Die bolusartige orale Gabe im Tierversuch führt zu einer Spitzenkonzentration im Blut, die nicht mit der protrahierten inhalativen Belastung vergleichbar ist, aber als ungünstigster Fall für eine inhalative Spitzenexposition anzusehen ist. Die Einstufung in Schwangerschaftsgruppe C kann daher beibehalten werden.