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Methylstyrol (Vinyltoluol) (alle Isomeren) [MAK Value Documentation in German language, 2002]
Documentations and Methods
Published Online: 31 JAN 2012
DOI: 10.1002/3527600418.mb2501315ismd0034
Copyright © 2002 by Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA. All rights reserved.
Book Title

The MAK Collection for Occupational Health and Safety
Additional Information
How to Cite
2012. Methylstyrol (Vinyltoluol) (alle Isomeren) [MAK Value Documentation in German language, 2002]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1.
Publication History
- Published Online: 31 JAN 2012
- Abstract
- Article
| [25013-15-4] | |
| Nachtrag 2002 | |
| MAK-Wert (1958) | 100 ml/m3 (ppm) ≙ 490 mg/m3 |
| Spitzenbegrenzung (2002) | Kategorie I, Überschreitungsfaktor 2 |
| Hautresorption | - |
| Sensibilisierende Wirkung | - |
| Krebserzeugende Wirkung | - |
| Fruchtschädigende Wirkung | - |
| Keimzellmutagene Wirkung | - |
| BAT Wert | - |
1 Kurzzeitwert-Kategorie
Kritischer Effekt beim Menschen ist möglicherweise der unangenehme Geruch, der bei Kurzzeitexpositionen ab 50 ml/m3 wahrnehmbar, ab 200 ml/m3 ohne allzu große Belästigung zu ertragen und ab 300 ml/m3 unzumutbar war. Starke Reizwirkungen an Nase und Rachen wurden ab 400 ml/m3 beobachtet, 50 ml/m3 riefen keinen Reizeffekt hervor (Wolf et al. 1956, siehe Begründung 1976). Der MAK-Wert wurde aus einer subchronischen Inhalationsstudie abgeleitet, bei der die Exposition gegen 1130 ml/m3 bei Ratten und Meerschweinchen zu systemischen Effekten (verzögerte Körpergewichtsentwicklung, erhöhte Nieren- und Lebergewichte, fettige Degeneration der Leber) führte, während 580 ml/m3 ohne Wirkung blieben (NOEL) (Wolf et al. 1956, siehe Begründung 1976).
Da die lokalen Effekte auf Riechepithel und Schleimhäute im Vordergrund stehen, diese jedoch erst oberhalb des zweifachen MAK-Wertes bedeutsam werden, erfolgt eine Einstufung in Kurzzeitwert-Kategorie I mit einem Überschreitungsfaktor von 2.

