Standard Article

You have free access to this content

1-Hexadecanol [MAK Value Documentation in German language, 2001]

Published Online: 31 JAN 2012

DOI: 10.1002/3527600418.mb3665382kskd0033

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

How to Cite

2012. 1-Hexadecanol [MAK Value Documentation in German language, 2001]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1–20.

Publication History

  1. Published Online: 31 JAN 2012
MAK-Wertnicht festgelegt, vgl. Abschnitt II b der MAK- und BAT Werte-Liste
Spitzenbegrenzung-
Hautresorption-
Sensibilisierende Wirkung-
Krebserzeugende Wirkung-
Fruchtschädigende Wirkung-
Keimzellmutagene Wirkung-
BAT-Wert-
SynonymaCetylalkohol
 n-Hexadecylalkohol Palmitylalkohol
HandelsnameLorol C16
Chemische Bezeichnung1 -Hydroxyhexadecan
CAS-Nr.36653-82-4
FormelCH3-(CH2)15-OHC16H34O
Molmasse242,45
Schmelzpunkt50°C
Siedepunkt344°C
log Pow6,65; 7,17
Löslichkeitunlöslich in Wasser, löslich in Ethanol, Chloroform und Ether (Lide 1990; Rowe und McCollister 1982), Aceton und Benzol (Anonym 1988)
Verunreinigungen1-Hexadecanol für kosmetische Zwecke kann bis zu 35% andere langkettige gesättigte Alkohole sowie (Z)-9-Octadecen-1-ol (Oleylalkohol) enthalten (Anonym 1988; Guidetti et al. 1994; Ishiguro und Kawashima 1991; Komamura et al. 1997; Peter et al. 1969). Das in den Prüfberichten eines Herstellers untersuchte 1-Hexadecanol enthielt neben ≤5% Octadecanol noch ≤3% Tetradecanol und <0,1% Wasser (ECB 1997)
StabilitätOxidationsbeständig gegenüber Luftsauerstoff unter normalen Bedingungen und Lichtausschluss (Noweck und Ridder 1987)
HerstellungDurch katalytische Hydrierung von Hexadecansäure- (Palmitinsäure-) haltigen Pflanzerifetten, Ziegler-Prozess (Egan und Portwood 1974; Lington und Bevan 1994); Gewinnung aus Wollfett (Mahadevan 1978)
VerwendungAdditiv für Kühlschmierstoffe (≤5%); sehr weite Verbreitung als Gemisch (Cetostearyialkahol, Cetearylalkohol) mit ca. 65–80% 1-Octadecanol und ca. 5% 1-Tetradecanol oder als Bestandteil von Wollwachsalkohol in Kosmetika, Körperpflege- und Haushaltsartikeln sowie in topischen Medikamenten in Form von Lotionen und Cremes; Konservierungsmittel (Fransway 1991); Lebensmittelzusatzstoff; in künstüchen Fasern und Textilausrüstungen; Ausgangsstoff für die Synthese oberflächenaktiver Substanzen und Emulgatoren (ECB 1997)

1 Allgemeiner Wirkungscharakter

  1. Top of page
  2. Allgemeiner Wirkungscharakter
  3. Wirkmechanismus
  4. Toxikokinetik und Metabolismus
  5. Erfahrungen beim Menschen
  6. Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen
  7. Bewertung
  8. Literatur

Die akute Toxizität von 1-Hexadecanol nach oraler oder epikutaner Applikation ist gering. Die Hautresorption von 1-Hexadecanol bei der haarlosen Maus ist gering. Bei Hund und Ratte wird 1-Hexadecanol aus dem Magen-Darm-Trakt resorbiert und überwiegend nach Oxidation zur Fettsäure in Triglyceride eingebaut. Die Ausscheidung erfolgt als Wachsester mit den Faeces sowie zu einem geringen Teil als CO2 mit der Atemluft und als Konjugat der unveränderten Substanz mit Glucuronsäure renal. Die systemische Toxizität bei subakuter oraler Applikation an Ratten ist mit einem NOEL von 1000 mg/kg KG und Tag gering. Bei Mensch und Tier wirkt 1-Hexadecanol bei einmaliger Applikation nicht oder nur geringfügig reizend. Die Augenreizwirkung ist sehr gering. Für reinen 1-Hexadecanol ist bei Mensch und Tier keine sensibilisierende Wirkung nachzuweisen. 1-Hexadecanol wirkt im Salmonella-Mutagenitätstest nicht mutagen. 1-Hexadecanol wirkt bei der Maus als Kokanzerogen für Benzo[a]pyren. Die tumorpromovierende Wirkung ist trotz der aufgetretenen Reizwirkung unbedeutend.

3 Toxikokinetik und Metabolismus

  1. Top of page
  2. Allgemeiner Wirkungscharakter
  3. Wirkmechanismus
  4. Toxikokinetik und Metabolismus
  5. Erfahrungen beim Menschen
  6. Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen
  7. Bewertung
  8. Literatur

3.1 Aufnahme, Verteilung, Ausscheidung

Bei einer Patientin mit Chylurie, der über einen Zeitraum von 3 Tagen insgesamt 50 g 1-Hexadecanol in Salatöl oral verabreicht worden war, war weder während dieser 3 oder der nachfolgenden Tage 1-Hexadecanol im Urin nachzuweisen. Die Faeces wurden nicht untersucht (k.w.A.; Mancke 1927). Bei Hunden und Ratten wird 1-Hexadecanol aus dem Magen-Darm-Kanal aufgenommen (Mahadevan 1978). Von täglich 20 g 1-Hexadecanol, die mit dem Futter an Hunde verabreicht wurden, wurden 4–5 g 1-Hexadecanol resorbiert. Der Rest fand sich unmetabolisiert in den Faeces (Thomas und Flaschenträger 1923). In einer Untersuchung an 2 Ratten schloss man aus der Untersuchung der Faeces, dass 91% der über einen Zeitraum von 3 Wochen verfütterten Menge (pro Ratte 1,18 g) resorbiert worden waren (Carter und Malcolm 1927). Nach Verfütterung einer Gesamtdosis von 2500 mg 1-Hexadecanol (ca. 7500 mg 1-Hexadecanol /kg KG) an 5 weibliche Ratten fanden sich ca. 20% der verabreichten Dosis unverändert in den Faeces. Ca. 6% des verabreichten 1-Hexadecanols fanden sich als Glucuronid im Urin (k.w.A.; Procter & Gamble 1999). Nach Verfütterung von radioaktiv markiertem 1-Hexadecanol an Ratten mit Ductus-thoracicus-Fisteln wurden 34% der verabreichten Radioaktivität resorbiert, 63–96% davon wurden in der Lymphe nachgewiesen (Blomstrand und Rumpf 1954). Bei einer männlichen Sprague-Dawley-Ratte waren bei Applikation von 0,2 mg 1-14C-Hexadecanol (ca 0,67 mg/kg KG) in Maisöl per Schlundsonde innerhalb von 24 Stunden 34% der verabreichten Radioaktivität resorbiert, innerhalb von 48 Stunden insgesamt 42%. Bis 24 Stunden p.a. fand man in der Lymphe des Ductus thoracicus 25,8% (entsprechend 75% der resorbierten Menge), im Körper und im CO2 der Atemluft 6,8% und 1,1% der verabreichten Radioaktivität. Im Urin war keine Radioaktivität nachweisbar. 66% der verabreichten Radioaktivität fanden sich in Faeces und Darminhalten. Nach Verabreichung von 300 mg (ca. 1000 mg/kg KG) wurden ähnliche Werte gefunden (Baxter et al. 1967).

Menschliche Haut wird nur langsam und in geringem Umfang penetriert. In einer In-vitro-Untersuchung wurden 0,1% [14C]-1-Hexadecanol in einer wasserhaltigen Wollwachsalkoholsalbe auf ein Exzidat gesunder, intakter Haut appliziert und ca. 1 Minute lang eingerieben. 30 Minuten p. a. war die Radioaktivität nur in der Hornschicht nachweisbar, 100 Minuten p.a. auch in der Epidermis und 1000 Minuten (16,6 Stunden) p.a. in allen Hautschichten, in Spuren auch im Penetrationskammerwasser. Die nach 1000 Minuten in Epidermis und Corium nachweisbare Radioaktivität betrug 2,6% der applizierten Menge. Aus einer wasserhaltigen hydrophilen Salbe mit 4,5% [14C]-1-Hexadecanol erfolgte die Resorption noch langsamer. Erst 1000 Minuten p.a. war außer in der Hornschicht (19,1%) auch in Epidermis, Corium und im Penetrationskammerwasser eine insgesamt geringe Menge an Radioaktivität (zusammen 0,68%) nachzuweisen (Zesch und Bauer 1985). Auch bei der haarlosen Maus war die Resorption von (1-14C]-1-Hexadecanol nach 24-stündiger epikutaner Applikation gering.

Während aus bis zu 5%igen Lösungen in Squalen oder Triethylcitrat maximal 3% 1-Hexadecanol resorbiert wurden, wurde 1-Hexadecanol aus 0,5 oder 5%igen Lösungen in Rizinusöl praktisch nicht resorbiert (Iwata et al. 1987).

3.2 Metabolismus

Der Um- und Abbau folgt den bekannten, überwiegend in der Leber angesiedelten Stoffwechselwegen im Säugetierorganismus: Oxidation (Dehydrierung) durch cytosolische, weitgehend unspezifische NAD-abhängige Alkoholdehydrogenasen oder durch die katalytische Wirkung von mikrosomalen, Sauerstoff- und FAD-abhängigen Aldehydoxidasen zum Aldehyd und weitere schnelle Oxidation durch ebenfalls cytosolische Aldehyddehydrogenasen zu Hexadecansäure (Palmitinsäure), gefolgt von sukzessivem mitochondrialen Fettsäureabbau (β-Oxidation) (Ichihara et al. 1986; Karlson 1980; Lee 1979; Mahadevan 1978; Snyder und Malone 1970). Nach oraler Applikation wird 1-Hexadecanol bereits in den Darmzellen des Dünndarms über den Aldehyd zu der Fettsäure, überwiegend Hexadecansäure (Palmitinsäure), oxidiert, von wo diese-eingebunden in Chylomikronen – über die Lymphe in die Blutbahn und zur Leber transportiert wird (Baxter et al. 1967; Blomstrand und Rumpf 1954; Karlson 1980). Nur ein kleiner Teil des resorbierten 1-Hexadecanols fand sich unmetabolisiert in der Lipidfraktion der Lymphe (Baxter et al. 1967; Blomstrand und Rumpf 1954). Alternativ zum Abbau können die gebildeten Fettsäuren auch im Lipidstoffwechsel als Bausteine dienen (Karlson 1980).

4 Erfahrungen beim Menschen

  1. Top of page
  2. Allgemeiner Wirkungscharakter
  3. Wirkmechanismus
  4. Toxikokinetik und Metabolismus
  5. Erfahrungen beim Menschen
  6. Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen
  7. Bewertung
  8. Literatur

4.1 Einmalige Exposition

Hierzu liegen keine Angaben vor.

4.2 Wiederholte Exposition

Hierzu liegen keine Angaben vor.

4.3 Wirkung auf Haut und Schleimhäute

1-Hexadecanol wirkt auf intakter Haut nicht reizend (Tabelle 1).

Table 1. Reibwirkung von 1-Hexadecanol bei Probanden
Test, Einwirkzeit, Häufigkeit und Zeitraum der Anwendung, Kollektiv bzw. beobachtete FälleKonzentration, Vehikel, ReinheitZahl positiver Reaktionen/ Gesamtzahl Getesteter; Stärke der Reaktion, AblesezeitLiteratur
Probanden Patch-Test, 24 h, k. w. A.1, 10 oder 25% in Ethanol, chemisch rein0/5Henkel 1976
Patch-Test, 48 h12% in Vaselinenicht reizendOpdyke 1978
Patch-Test, 24 h, k.w.A.25% in Olivenöl0/10, Ablesung 24 und 48 h p.a.Henkel 1982
Patch-Test, 24 h, äußerer Oberarm50% in Vaseline0/4, Ablesung nach Entfernen des Pflasters sowie nach weiteren 24 und 48 hKästner 1977
Patch-Test, 24 und 48 h, innerer Unterarmunverdünnt0/20, Ablesung 2 und 24 h nach Entfernen des PflastersAnonym 1988
Patch-Test, 24 h, 20 gesunde Probanden0,5–2,0 Mol 1-Hexadecanol/l Vaseline (10%-40% v/v). 96% reindurchschnittliche Scores: 0,0/2 bei 1 Mol/l; 0,1/2 bei 2 Mol/l, Ablesung 1 h nach Entfernen des PatchesSato et al. 1996
Burckhardt-Test, k. w. A.1, 10 oder 25% in Ethanol, chemisch reinkeine ReaktionenHenkel 1976
modifizierter Surckhwdt-Test, 60 Applikationen in 30 min auf dieselbe Stelle des Unterarms5%, Lösemittel n.a.weder subjektive Beschwerden noch objektive Anzeichen einer primären HautreizungHenkel 1981 b
Burckhardt-Test, wiederholte Applikation alle 30 sec über einen Zeitraum von 30 min10% in Olivenöl0/10, weder subjektive nverträglichkeitsreaktionen oder objektiv feststellbare Hautreizungen, Nachbeoachtungszeitraum 24 hHenkel 1982
Burckhardt-Test, k. w. A.50 oder 100%, „cosmetic grade”, Reinheit und Lösemittel n.a.keine ReaktionenHenkel 1971
Duhring-Kammer-Skarifikationstest, 1 x/d, 3 d, 5–10 Probanden mit Überempfindlichkeit gegenüber Irritantien25% in Mineralölwenig reizend, 0,5–1,4/4, Ablesung 30 min nach letzter ApplikationFrosch und Kligman 1976
Patienten Patch-Test, nicht gegenüber wollwachsalkoholhaltiger Salbengrundlage sensibilisierte dermatologische Patienten1 % in Tetrachlorkohlenstoff0/40, nicht reizend („nicht primär-toxisch”)Peter et al. 1969
Patch-Test, 24 h, konsekutive Patienten einer dermatologischen Klinik mit Kontaktekzemen30% in Mineralöl14/771Iden und Schroeter 1977

Aus Untersuchungen mit kosmetischen Zubereitungen, die 1% oder 4% 1-Hexadecanol enthielten, ergaben sich keine Hinweise auf eine photosensibilisierende Wirkung (Anonym 1988).

Angaben zur Schleimhautreizung liegen nicht vor.

4.4 Allergene Wirkung

Auf hochreinen 1-Hexadecanol waren selbst bei Patienten mit Ekzem auf 1-Hexadecanol-haltige Salbengrundlagen im Epikutantest keine positiven Reaktionen zu beobachten. Auch aus einem Maximierungstest ergaben sich keine Hinweise auf eine sensibilisierende Wirkung. Dagegen sind positive Reaktionen auf 1-Hexadecanol in üblicherweise für die Epikutantestung verwendeter Reinheit bei Patienten mit Kontaktekzem nach Exposition gegenüber 1 -Hexadecanol-haltigen Externa beschrieben. Insgesamt ist die Zahl der 1-Hexadecanol zugeschriebenen Kontaktallergien im Vergleich zur sehr weiten Verbreitung der Substanz als gering anzusehen (Tabelle 2; Gloxhuber 1983; Schnuch et al. 1993).

Table 2. Sensibilisierungspotential von 1-Hexadecanol beim Menschen
Test, Einwirkzeit, Kollektiv bzw. beobachtete FälleKonzentrationa, Vehikelpositiver Reaktionen/ Zahl getesteter Personen; Stärke der Reaktion, AblesezeitpunktLiteratur
  1. a

    empfohlene Testkonzentration 30% in Vaseline (Maibach et al. 1980)

Probanden 0/75 
Patch-Test, k. w. A.2% in Mineralöl,Procter &
Reinheit n. a.Gamble 1999
Maximierungs-Test, k. w. A.12% in Vaseline,0/26Opdyke 1978
 Reinheit n. a.
Patch-Test, 48 h, Kontrollpersonen ohne Allergien oder Unverträglichkeiten15% in gelber Vaseline, Reinheit n.a.0/20, Ablesung nach Entfernen des Pflasters und 24 h später, alle nicht reizendMaak et al. 1983
Maximierungs-Test nach Marzulli und Maibach, Induktion: okklusiv an Oberarm oder Rücken, jeweils 48 oder 72 h an derselben Stelle 3x/Wo über 3 Mo; Provokation nach 2 Wo Pause, 200 Erwachsene40% in Olivenöl, Reinheit >99%0/200Gloxhuber 1983
Patienten 
Patch-Test, k. w. A., Patienten mit nachgewiesener Allergie gegenüber Wollwachsalkohol-haltiger Salbengrundlage1% in Tetrachlorkohlenstoff, Reinheit n. a.25% von 30 (48 h), keine toxische ReaktionPeter et al. 1969
Repeated-Insult-Patch-Testszwischen 1,0 und0/239;0/210;0/205;0/90;Anonym
(Gebrauchstests) mit 1-Hexa8,4%, im Fertigprodukt getestet,0/804;0/407;0/330;0/25;1988
decanol-haltigen Kosmetika an0/150;0/150;0/206,0/650;
Probanden, 10 Induktionen überk. w. A.0; 650;0/52;0/407; 
jeweils 48 h, 48 h-Provokation nach applikationsfreiem Intervall von 14 d, k.w.A.k. w. A.
Daten aus mehreren Zentren,5% in Vaseline,13/2054 (+, 2+ oder 3+),Schnuch et al. 1993 a
Patch-Test, 24 oder 48 h,Reinheit 97%zusätzlich 14 (?+), 2 rei
2054 ausgewählte Patienten mitzend, Ablesung nach 48
Verdacht auf Sensibilisierungenund 72 h, nötigenfalls auch
durch Salbengrundlagennach 96 und 120 h
Daten aus mehreren Zentren, Patch-Test gemäß ICDRG und DKG, 24 und 48 h, ausgewählte Patienten überwiegend höheren Alters mit Ekzem der Beine oder Stauungsdermatitis5% in Vaseline,22/473 (+, 2+ oder 3+),Lange
Reinheit n. a.Ablesung nach 48 und 72 h., in Einzelfällen auch nach 96 und 120 hlonescu et al. 1996
Patch-Test, 48 h, Patienten mit15% in Vaseline,18/242Blondeel
EkzemReinheit n. a.et al. 1978
Patienten mit Ekzem und Unterschenkelgeschwür15% in Vaseline, Reinheit n.a.19/88 Ablesung nach 48 und 72 h oder 96 h
Patch-Test, k. w. A., konsekutive Patienten einer Hautklinik mit Ekzem und Verdacht auf Allergie auf mit kosmetischen oder medizinischen topischen Zubereitungen30% in Vaseline. Reinheit >95%2/1664, nicht reizendHjorth und Trolle-Lassen 1963
Patch-Test, k, w. A., konsekutive Patienten mit vermutetem allergischem Kontaktekzem auf 1-Hexadecanol-haltige topische Präparate30% in Vaseline, Reinheit n. a.0/100Fisher et al. 1971
Patch-Test, 24 h, Patienten einer Hautklinik mit positivem Patch-Test auf 30% Wollwachs in Vaseline und Kontaktekzem, überwiegend nach Anwendung externer Therapeutika und Verdacht auf Sensibilisierung gegenüber Salbengrundlagen30% in Vaseline, Reinheit n. a.8/51 (1+), 2/51 (2+ oder 3+), Ablesung nach 24, 48 und 72 hAuth et al. 1984
Patch-Test, Patienten mit Kontaktdermatitis auf Kosmetika30% in Vaseline, Reinheit n.a.1/399Adams et al. 1985; Maibach et al. 1980
Patch-Test, 24 h, Patienten mit Dermatosen und vermuteten Kontaktallergien auf topische Medikamente und KosmetikaLanette 16 (995% 1-Hexadecanol, 0–5% 1-Octadecanol, 0–5% 1-Tetradecanol), 30% in Vaseline2/86 (?+), 3/86 (+ oder 2+), Ablesung 0.3–2 h nach Entfernen des Patches sowie nach 48 und 96–120 hHannuksela und Salo 1986
Repeated Open Application Test (ROAT), 2x/d, 7 d/WoLanette 16 (995% 1-Hexadecanol, 0–5% 1-Octadecanol, 0–5% 1-Tetradecanol), 30% in Vaselineje 1/2 Patienten mit (?+)-Reaktion
Patch-Test, Personen mit mindestens (1+)-Reaktion im Patch-Test mit Lanette 16 (s.o.) oder Lanette N„Chemisch reines” 1-Hexadecanol (92.5% 1-Hexadecanol, 6,8% 1-Tetradecanol und 1-Octadecanol), 30% in Vaseline1/7 positiv, derselbe Patient negativ im ROAT mit derselben Charge
Patch-Test, konsekutive Patienten einer Hautklinik, 1984–1991, k. w. A.30% in Vaseline, Reinheit n.a.16/3737Fransway 1991
Patch-Test, 48 h, Patienten einer Hautklinik mit Verdacht von Allergien gegenüber topischen Präparaten30% in Vaseline, Reinheit >99%0/34, Ablesung 48 und 72 h p. a. sowie an d 7Tosti et al. 1996
Patch-Test, 24 h, konsekutive Patienten einer dermatologischen Klinik mit Kontaktekzemen30% in Mineralöl, Reinheit n. a.6/771, Score 1+bis 4+, Abl. 24, 48 und 72 h p. a., alles crescendo-Reaktionen, zusätzlich 14/771 reizendIden und Schroeter 1977
Patch-Test, konsekutive Patienten einer Hautklinik mit Dermatitiden unterschiedlicher Genese, k. w. A.n. a.56/5202Broeckx et al. 1987
Patienten aus demselben Kollektiv, aber mit Verdacht auf allergische Kontaktdermatitis auf Kosmetikan. a.0/156
Patch-Test, k. w. A, Patienten einer dermatologischen Klinik mit nachgewiesenen Allergien auf Wollwachs und Wollwachsalkohol-haltige Salbengrundlagen. a0/29Schubert und Senf 1991
Fallberichte Patch-Test, 48 h, ICDRG-Standard, Patient mit juckenden Läsionen am Amputationsstumpf nach Anwendung einer 1-Hexa-1%, 5% bzw. 10% in Vaseline, Reinheit wie im Handelsproduktnegativ, 1+bzw. 2+ (48 und 72 h)Komamura et al. 1997
decanol-haltigen Creme mit kleineren Mengen an 1-Dodecanol, 1 -Tetradecanol und 1-Octadecanol30% in Vaseline, Reinheit 100%negativ (48 und 72 h)
 30% in Vaseline, Reinheit wie im Handetsprodukt2+ (48 und 72 h), mehrfach reproduzierbar klinisch relevant
10 hautgesunde Kontrollpersonen30%, Reinheit wie im Handelsprodukt alle in Vaselinenegativ (48 und 72 h)
Patientin mit epivarikösem Ekzem, Ekzem nach jahrelanger Anwendung einer 1-Hexadecanol-haltigen Salbe zur Ulcus-cruris-Therapie1 -Hexadecanol, 1% in Aceton, Reinheit n. a.2+(48 und 96 h) Hausen und Kulenkamp 1985
Patch-Tests, Patientin mit Urtikaria-ähnlicher Dermatitis ohne Juckreiz und Erythem nach Behandlung einer durch Kontakt mit Baumwollstoff (,,canvas„) verursachten Hautreizung mit 1-Hexadecanol- und 1-Octadecanol-haltiger Salbe (k. w. A.)5% 1-Hexadecanol in weißer Vaseline, Reinheit n. a., und eine Probe der verwendeten Salbedeutlich über die Applikationsstelle hinausgehende geringfügig („faintly”) erythematöse urtikarielle Reaktion mit auf die Applikationsstelle begrenzten BläschenGaul 1969
Patienten mit Allergie gegenüber Lanette-Creme, davon 7/9 mit Unterschenkelgeschwür5% in Vaseline Reinheit n. a.9/9van Ketel 1984
Patch-Test, Patienten mit Unterschenkelgeschwür und allergischer Reaktion auf 1-Hexa5% in Vaseline Reinheit n. a.1/6 positiv, 1/6fraglich positivDissanayake und Powell 1990
decanol-haltige Creme Probanden ohne Allergie auf die Creme5% in Vaseline Reinheit n. a.0/5
Ekzematiker mit Allergie auf Cetostearylalkohol-haltige topische Medikamente und Kosmetika5% in Vaseline, Reinheit n. a.0/11von der Werth et al, 1998
Patch-Test, 24 oder 48 h, Patienten mit Allergie auf hydriertes Lanolin10% in Olivenöl, aus hydriertem Lanolin isoliert, gereinigt0/9, Ablesung 24 bzw. 48, 72 h sowie 7 d p.a.Takano et al. 1983
Patch-Test, 48 h, Patienten mit sicher positiven Epikutantests auf häufige Salbengrundlagen15% in gelber Vaseline, Reinheit n. a.10/16,davon 1x(1+), 5x(1+2+),1x(2+), 2x(2+3+),1x(3+), Ablesung nach 48 und 72 h, weder toxisch noch reizendMaak et al. 1983
Patch-Test, Patientin mit chronischem Handekzem20% in Vaseline, handelsüblich1+Epstein 1974
 40% in Vaseline, handelsüblich2+    
erneuter Patch-Test, 3 Monate später:20 oder 40% in Vaseline, hochgereinigtnegativ    
20% in Vaseline, handelsüblichnegativ    
40% in Vaseline, handelsüblich1 +    
Patch-Test, Patienten mit Stasisdermatitis oder Unterschenkelgeschwür, positiv auf Lanette N20% in Vaseline, Reinheit n. a.4/7 (alle 1+)Bandmann und Keilig 1980   
Patch-Test, Patienten mit Allergie auf topische Medikamente nach teilweise jahrelange Anwendung einer 1-Hexadecanol-haltigen Creme, alle mit Unterschenkelgeschwür oder Stauungsdermatitis20% in Vaseline Reinheit n. a.4/14 (2+ nach 48 und 96 h)Degreef und Dooms-Goossens 1985   
Patch-Test nach IRCDG, Patient mit Metallsplitter im Fuß und juckendem Ekzem nach operativer Entfernung der größeren Splitter, längere Anwendung mehrerer Lokaltherapeutika. Ekzem andauernd auch nach Anwendung starker topischer Kortikosteroide, sonst ohne Hautkrankheiten, wiederholte Tests20% in Vaseline auf unverdünnte 1-Hexadecanol haltige Grundlage der verwendeten Kortikosteroidsalben, Reinheit n.a.2+(72h)Bruynzee! 1988   
Patch-Test, 48 h, Patienten einer Hautklinik mit nachgewiesener Allergie gegenüber 1-Hexadecanol-haltigen topischen Präparaten30% in Vaseline, Reinheit n. a.0/4; Ablesung 48, 72 und 96 h p.a.Tosti et al, 1990   
Patch-Test, Patientin mit Tinea pedis und Unterschenkelgeschwür und mehrjährigem Kontakt andauerndem Kontakt mit 1-Hexadecanol-haltigen topischen Medikamenten30% in Vaseline Reinheit 96–99%negativIshiguro und   
30% in Vaseline, handelsüblichpositiv, klinisch relevantKawashima 1991   

Bei der Bewertung positiver Reaktionen im Epikutantest ist zusätzlich zur Frage der Reinheit der verwendeten Testsubstanz zu berücksichtigen, dass sich bei den konsekutiven Teststudien zum einen keinerlei Angaben über die tatsächliche klinische Relevanz der gefundenen Reaktionen finden. Zum anderen liegt bei diesen Patienten mit Ekzem oder anamnestisch oder klinisch manifesten venösen Ulzera oder Stauungsekzemen erkrankungsbedingt eine gestörte Hautbarriere vor, die die Penetration von potentiellen Allergenen und damit eine Sensibilisierung erleichtert (Carmichael et al. 1991; Kligman 1998; von der Werth et al. 1998). Die vergleichsweise hohen Zahlen positiver Reaktionen bei Patienten mit Ulkusanamnese können zusätzlich durch die okklusive Einwirkung von Lokaltherapeutika bedingt sein (Blondeel et al. 1978; Wilson et al. 1991). Solche Patienten sind außerdem überwiegend polyvalent sensibilisiert (Rademaker et al. 1996). Gleichzeitige Reaktionen auf andere längerkettige Alkohole, aber auch auf andere Inhaltsstoffe topischer Externa werden häufig beschrieben (u.a. Lange-Ionescu et al. 1996; Maak et al. 1983; Schnuch et al. 1993; Schubert und Senf 1991).

5 Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen

  1. Top of page
  2. Allgemeiner Wirkungscharakter
  3. Wirkmechanismus
  4. Toxikokinetik und Metabolismus
  5. Erfahrungen beim Menschen
  6. Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen
  7. Bewertung
  8. Literatur

5.1 Akute Toxizität

5.1.1 Inhalative Aufnahme

Es liegen keine Angaben vor.

5.1.2 Orale Aufnahme

Die orale Toxizität von 1-Hexadecanol bei Nagern ist gering. Bei der Ratte liegt die LD50 oberhalb von 5000 mg/kg KG (Egan und Portwood 1974; (Henkel 1972, 1981 a; Procter & Gamble 1999), bei der Maus oberhalb von 3125 mg/kg KG (Henkel 1973, 1981 b; Procter & Gamble 1999). In einer Untersuchung an der Ratte waren bei 10000 mg 1-Hexadecanol/kg KG keine Vergiftungssymptome außer vorübergehender Apathie und Dyspnoe zu beobachten. Alle Tiere überlebten (Henkel 1972, 1981 a). Bei der Sektion waren die inneren Organe unauffällig (Henkel 1981 a).

5.1.3 Dermale Aufnahme

Die LD50 beim Kaninchen liegt oberhalb von 5000 mg 1-Hexadecanol/kg KG (k. w. A. ; Opdyke 1978) bzw. 2600 mg/kg KG (Procter & Gamble 1999) und beim Meerschweinchen oberhalb von 10000 mg 1-Hexadecanol/kg KG (Procter & Gamble 1999).

5.2 Subakute, subchronische und chronische Toxizität

5.2.1 Inhalative Aufnahme

Es liegen keine Angaben vor.

5.2.2 Orale Aufnahme

In einer 28-Tage-Studie, in der je 10 männliche und weibliche Sprague-Dawley-Ratten pro Dosisgruppe einmal pro Tag an 5 Tagen/Woche 100, 500 oder 1000 mg 1-Hexadecanol /kg KG und Tag als Lösung in Olivenöl per Schlundsonde verabreicht wurde, waren keine adversen Effekte zu beobachten. Die Reinheit der untersuchten Substanz war >99%. Die Organgewichte (Schilddrüse, Nebennieren, Thymus, Milz, Herz, Nieren, Gehirn, Gonaden und Leber) waren ähnlich denen der Kontrolle, die untersuchten Organe und Gewebe makro- und mikroskopisch unauffällig. Blutbild und biöchemische Parameter bei Versuchsende ergaben keine Unterschiede zur Vehikel-Kontrolle, abgesehen von einer geringgradigen Erhöhung der stabkernigen neutrophilen Leukozyten nur bei den weiblichen Tieren in der 1000-mg/kg-Gruppe. Die Untersuchung der Augen mittels Spaltlampe bei Versuchsende ergaben keine Hinweise auf prüfsubstanzbedingte Veränderungen (Henkel 1984, 1985, 1986). Der NOAEL beträgt 1000 mg/kg KG und Tag.

In einer 13-Wochen-Studie erhielten je 2 männliche und weibliche Beagles pro Dosisgruppe 0,5; 1,0 oder 3,0% 1-Hexadecanol im Futter entsprechend durchschnittlich 200, 450 oder 1100 mg 1-Hexadecanol/kg KG und Tag mit dem Futter. In keiner der drei Dosisgruppen waren toxische Effekte zu beobachten. Körpergewichtsentwicklung, Futteraufnahme, Blutparameter und Organgewichte waren ähnlich denen der Kontrolle, Abgesehen von einem nicht dosisabhängigen Anstieg der Serum-Glutamat-Oxalacetat-Transaminase (SGOT) auf das 2–2,5-fache nach 13, nicht aber nach 3 oder 6 Wochen, in allen drei Dosisgruppen zeigten Leberfunktion und Plasmabiochemie keine behandlungsbedingten Effekte (Vista Chem Co 1992). Es liegt keine statistische Analyse der Ergebnisse vor.

In einer 13-Wochen-Studie erhielten je 10 männliche und weibliche Charles-River-Ratten pro Dosisgruppe 1 oder 2,5% 1-Hexadecanol im Futter (ca. 1000 oder 2500 mg 1-Hexadecanol/kg KG und Tag). In einer weiteren Dosisgruppe wurde die anfängliche Konzentration von 5% 1-Hexadecanol in der 11. Woche auf 7,5% und in der 12. Woche auf 10% 1-Hexadecanol (ca. 10000 mg 1-Hexadecanol/kg KG) erhöht. Außer in der niedrigsten Dosisgruppe waren zu unterschiedlichen Zeitpunkten in allen Dosisgruppen dosisabhängige Minderung der Gewichtszunahme und der auf das Körpergewicht bezogenen Futteraufnahme im Vergleich zur Kontrollgruppe festzustellen. Die relativen Gewichte von Hirn, Herz, Leber, Milz und Gonaden waren erhöht, in der höchsten Dosisgruppe zeigte sich hierfür bei Herz (weibliche Tiere) und Gonaden (männliche Tiere) eine Signifikanz. Die mikro- und makroskopische Untersuchung der Organe ergab jedoch keine Hinweise auf behandlungsbedingte Effekte von 1-Hexadecanol. Als Ursache für die beobachtete Minderung der Körpergewichtszunahme wird die mangelnde Verwertbarkeit von 1-Hexadecanol diskutiert. Die Blutparameter waren ähnlich wie in der Kontrolle, die Ergebnisse der Urinanalyse unauffällig. Der NOEL ist 1000 mg/kg KG. (Vista Chem Co 1992). Auch hier liegt keine statistische Analyse der Ergebnisse vor.

5.3 Wirkung auf Haut und Schleimhäute

5.3.1 Haut

Bei einmaliger Applikation als Reinsubstanz oder in Verdünnung mit Vaseline oder Olivenöl wurde in allen Untersuchungen beim Kaninchen, bei der haarlosen Maus und der Ratte keine bis maximal eine leichte Reizung gefunden (Tabelle 3). Nach wiederholter Applikation wurden in den überwiegend älteren Untersuchungsberichten, zum Teil Zusammenfassungen ohne Angaben zu experimentellen Details, auch innerhalb einer Tierart stark divergierende Ergebnisse beobachtet, die sich im Gesamtkontext nicht erklären lassen. Möglicherweise trugen Verunreinigungen hierzu bei.

Table 3. Lokale Wirkung von Hexadecan-1-ol auf die Haut von Tieren
Test, Einwirkzeit. Applikationsort, HäufigkeitKonzentration bzw. Dosis, Reinheit, LösemittelWirkungLiteratur
Einmalige Applikation   
Kaninchen
Patch-Test, 24 hchemisch rein; 1, 10 und 25% in Ethanolnicht irritierendHenkel 1976
Burckhardt-Test1, 10 und 25% in Ethanol ; chemisch reinnicht irritierendHenkel 1976
Patch-Test, 4 h5%, k. w. A.leicht irritierendHenkel 1981 b
Patch-Test, 24 h25 oder 50% in Öl, k. w. A.leicht reizendHenkel 1982 Henkel 1982
Draize-Test, 24 h50% in weißer Vaseline, k. w. A.geringfügig irritierendAnonym 1988
Patch-Test, 24 h, Rücken50% in weißer Vaseline. k. w. A.angedeutete oder leichte rasch abklingende ReaktionenKästner 1977
Patch-Test, 24 h,50%, „cosmetic grade”, k. w. A.geringfügig reizend (deutliche Reaktion, 1+), k. w. A.Henkel 1971
Burckhardt-Test50%, „cosmetic grade”, k. w A.geringfügig irritierend (deutliche Reaktion. 1+), k. w. A.Henkel 1971
Draize-Test, 24 hunverdünnt, k.w.A.geringfügig irritierendAnonym 1988
Ratte
Patch-Test, 24 h, Rücken50% in weißer Vaselinenicht irritierendKästner 1977
haarlose Maus
Patch-Test, 24 h, Rücken50% in weißer Vaselinenicht irritierendKästner 1977
einmalige Applikation50% in Olivenölnicht reizendHenkel 1982
Mehrmalige Applikation
Kaninchen
Einreibung, 0,5 ml der erwärmten Lösung, rechte Flanke, 10 x 10 cm, 1 x/d, 30 d30% in Methanol/ Propylenglykol 1:1makroskopisch: nicht reizend, mikroskopisch: Epidermis o.B., ab d 10 in der Dermis geringfügige Befunde, keine LösemittelkontrolleRantuccio et al. 1980
Ratte
2x/d, 1 Wo, k. w. A.unverdünnt oder 50% „cosmetic grade”, k. w. A.sehr starke bis extreme Reaktionen mit NekrosenHenkel 1971
haarlose Maus 
3x/d an 5 d auf dieselbe Stelle1%keine ReaktionHenkel 1976
10%nach 9 Applikationen Rötung und weiße Abschuppung der Haut
25% jeweils chemisch rein, in Ethanolnach 4 Applikationen deutliche Rötung der Haut mit oberflächlicher Abschuppung
2x/d an 10 Arbeitstagen auf dieselbe Stelle, eingerieben5%, Lösemittel n.a.nicht irritierendHenkel 1981 b
2x/d an 10 Arbeitstagen, k.w.A.25 %, k. w. A.nicht reizendHenkel 1978
2x/d, 1 Wo, k. w. A.50%, „cosmetic grade”, k. w. A.geringfügig reizend (deutliche Reaktion, 1+), k.w.A.Henkel 1971
2x/d auf dieselbe Stelle, eingerieben, 14 d, 20 Applikationen50% in Olivenölleicht irritierend ab der 2. Applikation, schnell reversibelHenkel 1982
5.3.2 Auge

Unverdünnter 1-Hexadecanol wirkte in zwei Draize-Tests nicht reizend (1/110 am 1. Tag, 0/110 am 2. bzw. 3. Tag) (Anonym 1988). Auch bei Testung einer 5%igen Zubereitung von 1-Hexadecanol war im Draize-Test keine Reizwirkung zu beobachten. Konjunktiven, Cornea und Iris waren 2, 24 und 48 Stunden p.a. unauffällig (k. w. A.; Henkel 1981 b).

5.4 Allergene Wirkung

In einem Maximierungstest nach Magnusson-Kligman wirkte 1-Hexadecanol nicht sensibilisierend. Die Induktion erfolgte intrakutan 5%ig in Olivenöl und epikutan mit 5% in Vaseline, die Provokation epikutan okklusiv 25%ig in Vaseline bzw. offen 25%ig in Ethanol (Gloxhuber 1983). Ein weiterer Bericht, in dem 1-Hexadecanol im Maximierungstest nach Magnusson und Kligman keine sensibilisierende Wirkung aufweist und der sich möglicherweise auf dieselbe Untersuchung bezieht, wird hier nicht berücksichtigt, da Angaben zur Testkonzentration und zum Lösemittel fehlen (Henkel 1978).

5.5 Reproduktionstoxizität

Es liegen keine Angaben vor.

5.6 Genotoxizität

In einer Untersuchung zur Wirkung von 1-Hexadecanol im Salmonella-Mutagenitätstest wurde die Substanz in An- und Abwesenheit eines metabolischen Aktivierungssystems (S9-Fraktion aus den Lebern Aroclor-behandelter Ratten) in Konzentrationen von 4–2500 µg/Platte als Emulsion in Wasser unter Zusatz von Tween 80 an den Stämmen TA98, TA100, TA1535, TA1537 und TA1538 getestet (Henkel 1981 c). Die erhaltenen Ergebnisse lieferten keinen Hinweis auf eine Mutagenität der Substanz.

Auch in zwei weiteren Salmonella-Mutagenitätstests, in denen 1-Hexadecanol in An- und Abwesenheit von S9 in Konzentrationen von. 8–5000 µg/Platte (k. w. A.; Procter & Gamble 1999) bzw. in einer Konzentration von 50 µg 1-Hexadecanol/Platte als Emulsion in Wasser (Blevins und Taylor 1982) eingesetzt wurde, war 1-Hexadecanol nicht mutagen.

5.7 Kanzerogenität

Bei 40 weiblichen Swiss-Mäusen, deren Haut mit einer nicht-kanzerogenen Dosis Dimethylbenz[α]anthracen vorbehandelt worden war, wurde über einen Zeitraum von 60 Wochen 3mal pro Woche 1 Tropfen (ca. 20 µl) einer 20%igen Lösung von 1-Hexadecanol (Reinheit 97%, Verunreinigungen überwiegend Homologe) in Cyclohexan appliziert (abgeschätzte Dosis ca. 160 mg/kg KG, Dichte 0,8; Maus 20 g). Bei einem von 25 überlebenden Tieren entwickelte sich nach 53 Wochen ein Papillom. Die Haut an der Applikationsstelle war bis zur 12. Woche gereizt, normalisierte sich jedoch nach der 20. Woche wieder. Nach Ansicht der Autoren der Studie hatte 1-Hexadecanol wahrscheinlich eine tumorpromovierende Wirkung, die aber im Vergleich zu derjenigen anderer untersuchter Stoffe, zu denen bekannte Tumorpromotoren oder stark reizende Stoffe gehörten, sehr schwach ausgeprägt war. Angaben über Ergebnisse zu lediglich initiierten Tieren bzw. zu nicht-initiierten, nur 1-Hexadecanol-behandelten Kontrolltieren fehlen (Gilbert und Sice 1960; Sicé 1966). Eine statistische Auswertung fehlt. Da nur 1 von 25 Tieren betroffen war, dürfte der Effekt nicht signifikant gewesen sein. In einer Studie zur kokanzerogenen Wirkung von 1-Octadecanol. wurden 20 C3H/He-Mäuse 2mal pro Woche epikutan mit 50 mg einer Lösung von 0,17% Benzo[a]pyren in einem 1:1-Gemisch aus Dekalin und 1-Hexadecanol behandelt. Maligne Tumoren traten hier signifikant früher auf (25 Wochen gegenüber 37 Wochen) als bei Kontrolltieren ohne 1-Hexadecanol (Horton et al. 1966).

6 Bewertung

  1. Top of page
  2. Allgemeiner Wirkungscharakter
  3. Wirkmechanismus
  4. Toxikokinetik und Metabolismus
  5. Erfahrungen beim Menschen
  6. Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen
  7. Bewertung
  8. Literatur

Erfahrungen beim Menschen, aus denen ein Grenzwert für 1-Hexadecanol abgeleitet werden kann, liegen nicht vor. Der NOAEL in einer oralen 13-Wochen-Studie an der Ratte beträgt 1000 mg/kg KG. Es liegen jedoch keine Studien zur inhalativen Exposition vor, so dass keine Aussagen zur lokalen Wirksamkeit möglich sind. Der Stoff wird in den Abschnitt II b der MAK- und BAT-Werte-Liste eingestuft. Da 1-Hexadecanol an Haut und Auge keine Reizwirkung und bei wiederholter Gabe eine geringe systemische Toxizität gezeigt hat, ist bei Einhaltung des technik-basierten Grenzwertes von 10 mg Kühlschmierstoff/m3 nicht mit einer Gesundheitsgefährdung durch 1-Hexadecanol an Kühlschmierstoffarbeitsptätzen zu rechnen.

Da hochreiner 1-Hexadecanol nicht sensibilisierend wirkt, die Zahl der allergischen Reaktionen in Relation zur sehr weiten Verbreitung von 1-Hexadecanol gering ist, wobei überwiegend Patienten mit prädisponierenden Vorerkrankungen bei nicht arbeitsplatzrelevanter Exposition betroffen waren, und in Maximierungstests bei Mensch und Tier keine sensibilisierende Wirkung nachzuweisen war, wird 1-Hexadecanol nicht mit „S” markiert.

Eine Markierung mit „H” ist wegen geringer Hautresorption und geringer Toxizität nach epikutaner Applikation nicht zu begründen.

abgeschlossen am 06.12.2000

Literatur

  1. Top of page
  2. Allgemeiner Wirkungscharakter
  3. Wirkmechanismus
  4. Toxikokinetik und Metabolismus
  5. Erfahrungen beim Menschen
  6. Tierexperimentelle Befunde und In-vitro-Untersuchungen
  7. Bewertung
  8. Literatur
  • Adams RM, Maibach HI (1985) A five-year study of cosmetic reactions. J Am Acad Dermatol 13: 10621069
  • Anonym (1988) Final report on the safety assessment of cetearyl alcohol, cetyl alcohol, isostearyl alcohol, myristyl alcohol, and behenyl dodecanol. J Am Coll Toxicol 7: 359413
  • Auth R, Pevny I, Peter G (1984) Ein Beitrag zur Wollwachsallergie. Aktuel Dermatol 10: 215220
  • Bandmann HJ, Keilig W (1980) Lanette O – another test substance for lower leg series. Contact Dermatitis 6: 227228
  • Baxter JH, Steinberg D, Mize CE, Avigan J (1967) Absorption and metabolism of uniformly 14C-labeled phytol and phytanic acid by the intestine of the rat studied with thoracic duct cannulation. Bioehim Biophys Acta 137: 277290
  • Blevins RD, Taylor DE (1982) Mutagenicity screening of twenty-tive cosmetic ingredients with the Salmonella/microsome test. J Environ Sci Health A17: 217239
  • Blomstrand R, Rumpf JA (1954) The conversion of [1–14C] cetyl alcohol into palmitic acid in the intestinal mucosa of the rat. Acta Physiol Scand 32: 374383
  • Blondeel A, Oleffe J, Achten G (1978) Contact allergy in 330 dermatological patients. Contact Dennatitis 4: 270276
  • Broeckx W, Blondeeel A, Dooms-Goossens A, Achten G (1987) Cosmetic intolerance. Contact Dermatitis 16: 189194
  • Bruynzeel DP (1988) Dermatitis from shell splinters after 43 years. Contact Dermatitis 19: 233235
  • Carmichael AJ, Foulds IS, Bransbury DS (1991) Loss of lanolin patch-test positivity. Br J Dermatol 125: 573576
  • Carter CL, Malcolm J (1927) Observations of the biochemistry of „mutton bird” oil. Biochem J 21: 484493
  • Degreef H, Dooms-Goossens A (1985) Patch testing with silver sulfadiazine cream. Contact Dermatitis 12: 3337
  • Dissanayake M, Powell SM (1990) Hioxyl® sensitivity. Contact Dermatitis 22: 242243
  • ECB (European Chemicals Bureau) (1997) IUCLID data sheet hexadecan-1-ol. ECB, Ispra, Italien
  • Egan RR, Portwood O (1974) Higher alcohols in skin lotions. Cosmet Perfum 89: 3942
  • Epstein E (1974) Patch test reactions. Arch Dermatal 110: 299300
  • Fisher AA, Pascher F, Kanof NB (1971) Allergic contact dermatitis due to ingredients of vehicles. A „vehicle tray” for patch-testing. Arch Dermatol 104: 286290
  • Fransway AF (1991) The problem of preservation in the 1990s: III. Agents with preservative function independent of formaldehyde release. Am J Contact Dermatitis 2: 145174
  • Frosch PJ, Kligman AM (1976) The chamber-scarification test for irritancy. Contact Dermatitis 2: 314324
  • Gaul LE (1969) Dermatitis from cetyl and stearyl alcohols. Arch Dermatol 99: 593
  • Gilbert JP, Sice J (1960) Dose-response relationship of a tumor-promoting agent. Toxicol Appl Pharmacol 2: 392396
  • Gloxhuber C (1983) Bewertung der allergologischen Eigenschaften von Cetyl- und Stearylalkohol. Aerztl Kosmetol13: 181186
  • Guidetti MS, Vincenzi C, Guerra L, Tosti A (1994) Contact dermatitis due to oleyl alcohol. Contact Dermatitis 31: 260261
  • Hannuksela M, Salo H (1986) The repeated open application test (ROAT). Contact Dermatitis 14: 221227
  • Hausen BM, Kulenkamp D (1985) Kontaktallergie auf Fludroxycortid und Cetylalkohol. Dermatosen Beruf Umwelt 33: 2728
  • Henkel (1971) Toxikologische Prüfungen mit Eutanol G, Eutanol G 16 und Hexadecylalkohot Cosmetic Grade der Firma Esso. Archiv No 710080, 20. Dezember 1971, unveröffentlicht
  • Henkel (1972) Lorol C 16, Untersuchungen über die akute Toxizität. Archiv No 720091, 08. Mai 1972, unvcröffentlicht
  • Henkel (1973) LD50-Werte von 8 verschiedenen Dehydag-Produkten. Archiv No 730111, 12. November 1973, unveröffentlicht
  • Henkel (1976) Lorol C 18, Lorol C 18 chemisch rein und Lorol C 16 chemisch rein – Prüfungen der lokalen Verträglichkeit an Tiermodellen. Archiv No R 9500131,05. März 1976, unveröffentlicht
  • Henkel (1978) Sensibilisierungsversuche mit 6 verschiedenen Fettalkoholen und Prüfungen der Hautverträglichkeit. Archiv No TBD 780103, 10. September 1978, unveröffentlicht
  • Henkel (1981 a) Lorol C 16 (Lanette 16) SIS-Nr. 7068 – Prüfung der akuten oralen Toxizität. Archiv No R 9500188, 02. Dezember 1981, unveröffentlicht
  • Henkel (1981 b) 7 verschiedene sebosuppressive Stoffe, toxikologische Untersuchungen. Archiv No TBD 810149, 05. Juni 1981, unveröffentlicht
  • Henkel (1981 c) Arnes-Test mit Lanette 16 bzw. Lorol C16. Archiv No TBD 810085, 07. Oktober 1981, unveröffentlicht
  • Henkel (1982) Kosmetikarohstoffe. stichwortartige Erfassung der vor geraumer Zeit durchgeführte toxikologischen Untersuchungen. Archiv No TBD 820011/820230, 22. Juni 1982, unveröffentlicht
  • Henkel (1984) Pathologisch-histologische und pathologisch-anatomische Untersuchungen im Rahmen der toxikologischen Absicherung von Lanette 16 (28-Tage-Test, 1000 mg/kg KG). Archiv No. 840394, 18. Oktober 1984, unveröffentlicht
  • Henkel (1985) Lanette 16. 28-Tage-Test mit wiederholter oraler Verabreichung an Ratten. Abschlußbericht (Kurzfassung). Archiv No 850499, November 1985, unveröffentlicht
  • Henkel (1986) Lanette 16. 28-Tage-Test mit wiederholter oraler Verabreichung an Ratten. Archiv No 860001, 02. Januar 1986, unveröffentlicht
  • Hjorth N, Trolle-Lassen C (1963) Skin reactions to ointment bases. Trans St John's Hosp Dermatol Soc 49: 127140
  • Horton AW, Van Dreal PA, Bingham EL (1966) Physicochemical mechanisms of acceleration of skin carcinogenesis. In: Montagna W (Hrsg) Advances in biology of skin, Band VII, Carcinogenesis, Pergamon Press, New York, 165181
  • Ichihara K, Kusunose E, Noda Y, Kusunose M (1986) Some properties of the fatty alcohol oxidation System and reconstitution of microsomal oxidation activity in intestinal mucosa. Biochim Biophys Acta 878: 412418
  • Iden DL, Schroeter AL (1977) The vehicle tray revisited: the use of the vehicle tray in assessing allergic contact dermatitis by a 24-hour application method. Contact Dermatitis 3: 122126
  • Ishiguro N, Kawashima M (1991) Contact dermatitis from impurities in alcohol, Contact Dermatitis 25: 257
  • Iwata Y, Moriya Y, Kobayashi T (1987) Percutaneous absorption of aliphatic compounds Cosmet Toilet 102: 5368
  • Karison P (1980) Kurzes Lehrbuch der Biochemie, Georg Thieme Verlag, Stuttgart
  • Kästner W (1977) Zur Speziesabhängigkeit der Hautverträlichkeit von Kosmatikgrundstoffen. J Soc Cosmet Chem 28: 741754
  • van Ketel WG (1984) Allcrgy to cetyl alcohol. Contact Dermatitis 11: 125126
  • Kligman AM (1998) The myth of lanolin allergy. Contact Dermatitis 39: 103107
  • Komamura H, Doi T, Inui S, Yoshikawa K (1997) A case of contact dermatitis due to impurities of cetyl alcohol. Contact Dermatitis 36: 4446
  • Lange-lonescu S, Pilz B, Frosch PJ (1996) Kontaktallergien bei Patienten mit Stauungsdermatitis oder Ekzem der Beine. Dermatosen Beruf Umwelt 44: 1422
  • Lee TC (1979) Characterization of fatty alcohol: NAD+ oxidoreductase from rat liver. J Biol Chem 254: 28922896
  • Lide DR (1990) CRC handbook of chemistry and physics. CRC Press, Boca Raton, Florida, USA.
  • Lington AW. Bevan C (1994) Alcohols. In: Clayton GD, Clayton FE (Hrsg) Patty's industrial hygiene and toxicology, Band 2D, John Wiley & Sons, New York, 27002702
  • Maak C, Masuch E, Zesch A (1983) Zur lokalen Überempfindlichkeit von häufig verwendeten Externa-Hilfsstoffen. Allergologie 6: 437449
  • Mahadevan V (1978) Fatty alcohols: chemistry and metabolism. Prog Chem Fats Other Lipids 15 : 255299
  • Maibach H, Akerson J, Marzulli F, Wenninger J, Greif M, Hjorth N, Andersen KE, Wilkinson DS (1980) Test concentrations and vehicles for dermatological testing of cosmetic ingredients. Contact Dermatitis 6: 369404
  • Mancke R (1927) Beiträge zur Kenntnis des Fettstoffwechsels. VIII. Über das Verhalten von Cetylacetat im Tierkörper. Z Physiol Chem 162: 238263
  • Noweck K, Ridder H (1987) Fatty alcohols. In: Gerhartz W (Hrsg) Ullmann's encyclopedia of industrial chemistry, Band A10, VCH Verlagsgesellschaft, Weinheim, 277296
  • Opdyke DLJ (1978) Fragrance raw materials monographs. Cetyl alcohol. Food Cosmet Toxicol 16 ; 683686
  • Peter G, Schröpl F, Franzwa H (1969) Experimentelle Untersuchungen über die allergene Wirkung von Wollwachsalkoholen. Hautarzt 20: 450455
  • Procter & Gamble (1999) Review on biological studies on fatty alcahols. Procter & Gamble, 15. April 1999, unveröffentlicht
  • Rademaker M, Wood B, Greig DE (1996) Multiple medicament allergies in two patients with chronic leg ulceration. Australas J Dermatol 37: 151152
  • Rantuccio F, Sinisi D, Scardigno A, Coviello C (1981) Histological changes in rabbits after application of medicaments and cosmetic bases. II. Contact Dermatitis 7: 9497
  • Rowe VK, McCollister SB (1982) Alcohols. In: Clayton GD, Clayton FE (Hrsg) Patty's industrial hygiene and toxicology, Band 2C, John Wiley & Sons, New York
  • Sato A, Obata K, Ikeda Y, Ohkoshi K, Okumura H. Ozawa N, Ogawa T, Katsumura Y, Kawai J, Tatsumi H, Honoki S, Hiramatsu I, Hiroyama H. Okada T, Kozuka T (1996) Evaluation of human skin irritation by carboxylic acids, alcohols, esters and aldehydes, with nitrocellulose-replica method and closed patch-testing. Contact Dermatitis 34: 1216
  • Schnuch A, Arnold R, Bahmer F. Brasch J, Diepgen TL, Enders F, Frosch PJ, Fuchs TH, Geier J, Henseler T, Müller S, Peters KP, Schulze-Dirks A, Stary A, Uter W, Zimmermann J (1993) Epikutantestung mit der Salbengrundlagenreihe. Ergebnisse des „Informationsverbundes Dermatologischer Klinken” (IVDK). Dermatosen Beruf Umwelt 41: 176183
  • Schubert H, Senf F (1991) Contact allergy to wool alcohols. Schweiz Med Wochenschr 121 Suppl 4–0m/I: 21
  • Sicé J (1966) Tumor-promoting activity of n-alkanes and 1-alkanols. Toxicol Appl Pharmacol 9: 7074
  • Snyder F, Malone B (1970) Enzymatic interconversion of fatty alcohols and fatty acids. Biochem Biophys Res Commun 41: 13821387
  • Takano S, Yamanaka M, Okamoto K (1983) Allergens of Lanolin: parts I and II. J Soc Cosmet Chem 34: 99125
  • Thomas K, Flaschenträger B (1923) Inwieweit ist der Cetylalkohol resorbierbar? Skand Arch Physiol 43: 15
    Direct Link:
  • Tosti A, Guerra L, Morelli R, Bardazzi F (1990) Prevalence and sources of sensitization to emulsifiers: a clinical study. Contact Dermatitis 23: 6872
  • Tosti A, Vincenzi C, Guerra L, Andrisano E (1996) Contact dermatitis from fatty alcohols. Contact Dermatitis 35: 287289
  • Vista Chem Co (1992) Initial submission: letter submitting two enclosed 13-week subacute feeding studies on hexanol and hexadecanol with attachments. NTIS/OTS 0535678, EPA/OTS Doc 88–920000912, NTIS, Springfieid, VA, USA
  • von der Werth JM, English JSC, Dalziel KL (1998) Loss of patch-test positivity to cetostearyl alcohol. Contact Dermatitis 38: 109110
  • Wilson CL, Cameron J, Powell SM, Cherry G. Ryan TJ (1991) High incidence of contact dermatitis in leg ulcer patients – implications for management. Clin Exp Dermatol 16: 250253
  • Zesch A, Bauer E (1985) Quantitative Aspekte zur perkutanen Aufnahme von Wollwachsalkoholen (Cetylalkohol) und Paraffinen (Octadecan) aus verschiedenen Salbengrundlagen. Dermatosen Beruf Umwelt 33: 1520