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Mangan und seine anorganischen Verbindungen [MAK Value Documentation in German language, 2002]

Documentations and Methods

Published Online: 31 JAN 2012

DOI: 10.1002/3527600418.mb743996d0034

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

How to Cite

2012. Mangan und seine anorganischen Verbindungen [MAK Value Documentation in German language, 2002]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1.

Publication History

  1. Published Online: 31 JAN 2012
[7439-96-5] 
Nachtrag 2002 
MAK-Wert (1994)0,5 mg/m3 E
Spitzenbegrenzung (2002)Permanganate:
 Kategorie I, Überschreitungsfaktor 1
 Mangan und andere anorganische
 Mangansalze:
 vgl. Abschn. V g der MAK- und BAT Werte-Liste
Hautresorption-
Sensibilisierende Wirkung-
Krebserzeugende Wirkung-
Fruchtschädigende Wirkung (1994)Gruppe C
Keimzellmutagene Wirkung-
BAT Wert (2001)20 µg Mangan/I Blut

1 Kurzzeitwert-Kategorie

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  2. Kurzzeitwert-Kategorie

ZNS und Lunge sind die Zielorgane der Mangan-Wirkung. Von Probanden wurden nach Inhalation von 54MnCl2 und 54Mn2O3 40–70% innerhalb von 4 Tagen mit den Faeces ausgeschieden. Permanganate in höheren Konzentrationen wirken ätzend beim Menschen (k. w. A., Begründung 1994). Tierversuche zur Reizwirkung liegen nicht vor. Wegen der lokalen Wirkung und der unbekannten Reizschwelle für Permanganate werden diese der Kurzzeitwert-Kategorie I mit einem Überschreitungsfaktor von 1 zugeordnet.

Andere anorganische Mangansalze sowie metallisches Mangan werden wegen der langen Halbwertszeit nach Abschnitt Vg der MAK- und BAT Werte-Liste behandelt.

Wegen der langen Halbwertszeit werden sich Spitzenkonzentrationen nicht wesentlich auf die Durchschnittskonzentration im Körper des Feten auswirken. Daher kann die Einstufung in Schwangerschaftsgruppe C erhalten bleiben.