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Quecksilber und anorganische Quecksilberverbindungen [MAK Value Documentation in German language, 2002]

Documentations and Methods

Published Online: 31 JAN 2012

DOI: 10.1002/3527600418.mb743997anod0034

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

How to Cite

2012. Quecksilber und anorganische Quecksilberverbindungen [MAK Value Documentation in German language, 2002]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1.

Publication History

  1. Published Online: 31 JAN 2012
[Hg: 7439–97–6]
Nachtrag 2002
MAK-Wert (1961)0,1 mg/m3 (als Hg berechnet)
Spitzenbegrenzung (2002)Kategorie II, Überschreitungsfaktor 8
Hautresorption-
Sensibilisierende Wirkung (1999)Sh
Krebserzeugende Wirkung (1999)Kategorie 3
Fruchtschädigende Wirkung-
Keimzellmutagene Wirkung-
BAT-Wert (1998)100 µg Quecksilber/l Urin
 25 µg Quecksilber/l Blut

1 Kurzzeitwert-Kategorie

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  2. Kurzzeitwert-Kategorie

Kritischer Effekt ist die neurotoxische Wirkung. Die Halbwertszeit sowohl für metallisches Quecksilber als auch für anorganische Quecksilberverbindungen ist hoch. Eine Reizwirkung von Quecksilbermetall an der Lunge wird bei „hohen Konzentrationen” beschrieben. Bei oraler Aufnahme sind Quecksilberverbindungen reizend am Gastrointestinaltrakt (Begründung 1999). Wegen der langen Halbwertszeit und der vermutlich geringen Reizwirkung bei Einhaltung des MAK-Wertes wird ein Überschreitungsfaktor von 8 festgesetzt.