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Ethylamin [MAK Value Documentation in German language, 2002]

Documentations and Methods

Published Online: 31 JAN 2012

DOI: 10.1002/3527600418.mb7504d0034

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

The MAK Collection for Occupational Health and Safety

How to Cite

2012. Ethylamin [MAK Value Documentation in German language, 2002]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1.

Publication History

  1. Published Online: 31 JAN 2012
[75-04-7]
Nachtrag 2002
MAK-Wert (1996)5 ml/m3 (ppm)9,4 mg/m3
Spitzenbegrenzung (2002)Kategorie I, Überschreitungsfaktor 2
 Momentanwert 10 ml/m3
Hautresorption-
Sensibilisierende Wirkung-
Krebserzeugende Wirkung-
Fruchtschädigende Wirkung (1994)vgl. Abschn. II c der MAK- und BAT-Werte-Liste
Keimzellmutagene Wirkung-
BAT-Wert-

1 Kurzzeitwert-Kategorie

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  2. Kurzzeitwert-Kategorie
  3. Literatur

Der MAK-Wert des stark ammoniakalisch riechenden Ethylamins ist aufgrund fehlender Human- und unzureichender tierexperimenteller Daten als vorläufig zu betrachten. Im Vordergrund steht die starke Reizwirkung, welche nach tierexperimentellen Studien (RD50) ähnlich wie die anderer aliphatischer Amine ist (Gagnaire et al. 1993). Untersuchungen zur Reizwirkung beim Menschen liegen nicht vor. Ethylamin ist an Haut und Auge ätzend (Begründung 1984). Als Geruchsschwellenwert wurden 0,027 ml/m3 (Tkachev 1971, siehe Begründung 1984) bzw. 0,27 ml/m3 (Hellman und Small 1974, siehe Begründung 1984) angegeben.

In Analogie zu anderen aliphatischen Aminen, deren Reizschwelle bei etwa 10 ml/m3 liegt, wird Ethylamin in die Kurzzeitwert-Kategorie I mit einem Überschreitungsfaktor von 2 eingestuft. Da der MAK-Wert nahe an der Reizschwelle liegt und Ethylamin ätzend wirkt, werden 10 ml/m3 als Momentanwert für die Expositionsbegrenzung festgelegt, um auch kürzere Expositionsspitzen zu vermeiden, die zu deutlichen Reizwirkungen führen können.

Literatur

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