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Monochlordifluormethan [MAK Value Documentation in German language, 2002]
Documentations and Methods
Published Online: 31 JAN 2012
DOI: 10.1002/3527600418.mb7545d0034
Copyright © 2002 by Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA. All rights reserved.
Book Title

The MAK Collection for Occupational Health and Safety
Additional Information
How to Cite
2012. Monochlordifluormethan [MAK Value Documentation in German language, 2002]. The MAK Collection for Occupational Health and Safety. 1.
Publication History
- Published Online: 31 JAN 2012
- Abstract
- Article
| [75-45-6] | |
| Nachtrag 2002 | |
| MAK-Wert (1986) | 500 ml/m3 (ppm) ≙ 1800 mg/m3 |
| Spitzenbegrenzung (2002) | Kategorie II, Überschreitungsfaktor 8 |
| Hautresorption | - |
| Sensibilisierende Wirkung | - |
| Krebserzeugende Wirkung | - |
| Fruchtschädigende Wirkung (1988) | Gruppe C |
| Keimzellmutagene Wirkung | - |
| BAT-Wert | - |
1 Kurzzeitwert-Kategorie
Der MAK-Wert ist nicht toxikologisch, sondern arbeitshygienisch begründet. Der NOAEL im Langzeitversuch für die Ratte und die Maus liegt bei 10 000 ml/m3. Verzögerte Reflexe wurden bei 2-stündiger Exposition von Kaninchen gegen 11 000- 20 000 ml/m3 beobachtet. Untersuchungen am Menschen wurden nicht beschrieben. Sensibilisierung des Herzens gegen Adrenalin wurde beim Hund bei mehr als 50 000 ml/m3 beobachtet (Begründung 1983).
Wegen der überwiegend systemischen Wirkung wird Monochlordifluormethan der Kurzzeitwert-Kategorie II zugeordnet. Aufgrund der Daten ist ein Überschreitungsfaktor von 8 gerechtfertigt. 50 000 ml/m3 waren in einer Teratogenitätsstudie ohne Wirkung an den Nachkommen von Kaninchen. Bei Ratten trat dagegen unter gleichzeitiger Maternaltoxizität bei dieser Konzentration eine embryotoxische Wirkung auf. 1000 ml/m3 waren ohne Befunde (Begründung 1983). Wegen der negativen Befunde bei den Kaninchen und des großen Abstands von LOAEL zu NOAEL bei der Ratte kann auch die bisherige Einstufung in Schwangerschaftsgruppe C beibehalten werden.

