Wirkungen endokrin wirksamer Substanzen auf aquatische Tiere

  1. Dr. Thomas Track and
  2. Prof. Dr. Gerhard Kreysa
  1. Werner Kloas1,2,
  2. Gregor Levy1,
  3. Robert Opitz1,
  4. Christian Bögi1,
  5. Sven Würtz1,
  6. Jörg Oehlmann3,
  7. Ulrike Schulte-Oehlmann3,
  8. Christoph van Ballegoy1,
  9. Ralph Urbatzka1,
  10. Oana Jagnytsch1 and
  11. Ilka Lutz1

Published Online: 6 FEB 2006

DOI: 10.1002/3527606599.ch16

Spurenstoffe in Gewässern: Pharmazeutische Reststoffe und endokrin wirksame Substanzen

Spurenstoffe in Gewässern: Pharmazeutische Reststoffe und endokrin wirksame Substanzen

How to Cite

Kloas, W., Levy, G., Opitz, R., Bögi, C., Würtz, S., Oehlmann, J., Schulte-Oehlmann, U., van Ballegoy, C., Urbatzka, R., Jagnytsch, O. and Lutz, I. (2003) Wirkungen endokrin wirksamer Substanzen auf aquatische Tiere, in Spurenstoffe in Gewässern: Pharmazeutische Reststoffe und endokrin wirksame Substanzen (eds T. Track and G. Kreysa), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, FRG. doi: 10.1002/3527606599.ch16

Editor Information

  1. DECHEMA e.V., Theodor-Heuss-Allee 25, 60486 Frankfurt am Main, Germany

Author Information

  1. 1

    Abteilung Binnenfischerei, Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei im Forschungsverbund Berlin e. V., Müggelseedamm 310, 12587 Berlin, Germany

  2. 2

    Abteilung Endokrinologie, Institut für Biologie, Humboldt Universität zu Berlin, Germany

  3. 3

    Abteilung Ökologie und Evolution – Ökotoxikologie, Johann-Wolfgang Goethe Universität Frankfurt, Germany

Publication History

  1. Published Online: 6 FEB 2006
  2. Published Print: 8 OCT 2003

ISBN Information

Print ISBN: 9783527310173

Online ISBN: 9783527606597

SEARCH

Keywords:

  • endocrine disruptors;
  • Reproduktionsbiologie;
  • Schilddrüsensystem;
  • Fische;
  • Amphibien;
  • Weichtiere

Summary

Das Vorkommen endokrin wirksamer Substanzen, die als “endocrine disruptors” bezeichnet werden, in Oberflächengewässern und deren Wirkungen auf aquatische Tiere stellt ein besonders aktuelles Problem innerhalb der Ökotoxikologie dar. Bisher wurden hauptsächlich Verweiblichungsphänomene durch Xenoöstrogene beschrieben, obwohl die Wirkmechanismen auf das endokrine System vielfältiger sind. Neben der Reproduktionsbiologie von Wirbeltieren und bestimmten Wirbellosen wie den Weichtieren kann auch das nur bei Wirbeltieren vorhandene Schilddrüsensystem endokrin negativ beeinflusst werden. Für die Reproduktionsbiologie spielen hierbei neben (anti)östrogenen auch (anti)androgene Mechanismen eine Rolle, die anhand von verschiedenen Tiermodellen wie Fischen, Amphibien und Schnecken bestimmt werden können. Für das Schilddrüsensystem stellt die Amphibien-Metamorphose das sensitivste Modell dar, dessen Anwendung hier vorgestellt wird.