Zur Bedeutung dehnratenabhängiger Werkstoffkennwerte in der Crashsimulation
- Prof. Dr. Holger Frenz,
- Alois Wehrstedt
Published Online: 31 MAY 2007
DOI: 10.1002/9783527610310.ch15
Copyright © 2003 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
Book Title

Kennwertermittlung für die Praxis
Additional Information
How to Cite
Werner, H. and Gese, H. (2007) Zur Bedeutung dehnratenabhängiger Werkstoffkennwerte in der Crashsimulation, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch15
Editor Information
Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany
Publication History
- Published Online: 31 MAY 2007
- Published Print: 9 DEC 2002
ISBN Information
Print ISBN: 9783527306749
Online ISBN: 9783527610310
- Summary
- Chapter
- References
Keywords:
- Kennwertermittlung;
- dehnratenabhängige Werkstoffkennwerte in der Crashsimulation;
- Bewertung konstruktiver Maßnahmen;
- Verbesserung konstruktiver Maßnahmen;
- Schutz der Verkehrsteilnehmer;
- kinetischer Energie;
- plastische Arbeit;
- irreversible Deformation;
- Deformationsgeschwindigkeit;
- metallische Werkstoffe
Summary
Zentrales Thema der Crashsimulation ist die Bewertung und Verbesserung konstruktiver Maßnahmen zum Schutz der Verkehrsteilnehmer innerhalb und außerhalb des Fahrzeuges. Die raum-, gewichts- und kosteneffiziente Umsetzung kinetischer Energie in plastische Arbeit bei der weitgehend irreversiblen Deformation von Strukturkomponenten stellt den Kern dieser Aufgabe dar. Im Grenzfall ist darin auch die bei Bruchvorgängen für den Rissfortschritt aufgezehrte Energie enthalten, deren Vorhersage zur Zeit noch nicht mit ausreichender Genauigkeit möglich ist.
Da die charakteristischen Zeiten für Strukturdeformationen bei Crashvorgängen im Bereich von Millisekunden liegen, ist die Kenntnis des Werkstoffverhaltens bei höheren Deformationsgeschwindigkeiten für die Simulation bedeutsam. Der Einflussfaktor Deformationsgeschwindigkeit steht im Mittelpunkt des Beitrages. Die Betrachtungen beschränken sich auf metallische Werkstoffe.
