Betriebsfestigkeitsuntersuchungen mit Digitalreglern

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. Dr. Rudi Drumm

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch16

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Drumm, R. (2002) Betriebsfestigkeitsuntersuchungen mit Digitalreglern, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch16

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. BASF AG, 67056 Ludwigshafen, Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

SEARCH

Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • Betriebsfestigkeitsuntersuchungen mit Digitalreglern;
  • Nachfahrversuche;
  • BASF Programm REPLAY;
  • IST-Regler;
  • Nachfahren von Klassierergebnissen;
  • Spitzenwertfolgen;
  • MARKOV-Matrizen

Summary

Betriebsfestigkeitsuntersuchungen werden in der Regel als Einstufen-, als Block- oder als Nachfahrversuche durchgeführt. Bei Nachfahrversuchen können gemessene Zeitverläufe oder Klassierergebnisse simuliert werden, wobei wegen des Frequenzganges von servohydraulischen Maschinen die Signale iteriert bzw. korrigiert werden müssen. Beim Nachfahren von Beanspruchungszeitverläufen erfolgt die Korrektur jeweils erst am Ende des Signals, wogegen beim Nachfahren von Klassierergebnissen die Korrektur sofort wirksam wird.

Zur Durchführung von Betriebsfestigkeitsversuchen wurde in der BASF das Programm REPLAY entwickelt, das wegen der bei Digitalreglern nicht mehr standardisierten Schnittstelle nur auf IST-Reglern läuft.

In diesem Beitrag wird aus Zeitgründen nur auf das Nachfahren von Klassierergebnissen, in unserem Fall Spitzenwertfolgen oder MARKOV-Matrizen, eingegangen. Der Algorithmus ist für beide Verfahren gleich, da eine MARKOV-Matrix schrittweise im Programm in eine Spitzenwertfolge übergeführt wird.