Zyklenabhängige Kenngrößenermittlung an biaxialbeanspruchten perlitischen und bainitischen Schienenstählen

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. C. Tapp and
  2. E. Werner

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch24

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Tapp, C. and Werner, E. (2002) Zyklenabhängige Kenngrößenermittlung an biaxialbeanspruchten perlitischen und bainitischen Schienenstählen, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch24

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. Christian-Doppler-Laboratorium für Moderne Mehrphasenstähle, Lehrstuhl für Werkstoffkunde und Werkstoffmechanik, Technische Universität München, Garching, Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

SEARCH

Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • zyklenabhängige Kenngrößenermittlung;
  • biaxialbeanspruchte perlitische Schienenstähle;
  • biaxialbeanspruchte bainitischen Schienenstähle;
  • Überschreiten des elastischen shakedown limits;
  • zwei konkurrierenden Versagensmechanismen;
  • low cycle fatigue;
  • ratchetting failure;
  • Schubfließgrenze k, Traktionskoeffizienten µ;
  • Veränderung der Werkstoffeigenschaften

Summary

Die Oberfläche einer Eisenbahnschiene unterliegt einer zyklischen nichtproportionalen Belastung. Durch den hohen Kontaktdruck werden 20-fach ausgeprägte Scherverzerrungen gegenüber atmosphärischen Bedingungen erreicht. Bei Überschreiten des elastischen shakedown limits führt die Belastung zu zwei konkurrierenden Versagensmechanismen, low cycle fatigue und ratchetting failure. Die Zuordnung der Werkstoffantwort geschieht üblicherweise anhand der Shakedown map, sie ist abhängig von der Schubfließgrenze k und dem Traktionskoeffizienten µ. Die Veränderung von k durch die wiederholte Belastung wird nicht berücksichtigt. Mit dem in dieser Arbeit vorgestellten Prüfprozess kann die Veränderung der Werkstoffeigenschaften unter realistischen Spannungsniveaus und bei hohen Verformungsgraden ermittelt werden.