Biaxiale Prüfung von Faser-Kunststoffverbunden

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. Jürgen Häberle and
  2. Michael Schlimmer

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch25

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Häberle, J. and Schlimmer, M. (2007) Biaxiale Prüfung von Faser-Kunststoffverbunden, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch25

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. Institut für Werkstofftechnik, Universität Kassel, Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

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Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • biaxiale Prüfung von Faser-Kunststoffverbunden;
  • Harzinjektionstechniken;
  • Faser-Kunststoffverbunde (FKV);
  • Leichtbau-Anwendungen;
  • Anstrengungshypothesen;
  • unidirektionale Einzelschicht im Mehrschichtverbund;
  • Bruchkriterien;
  • Betriebslastversuche;
  • rohrförmige Bauteile;
  • kombinierte Beanspruchung

Summary

Moderne kostengünstige Fertigungsverfahren wie Harzinjektionstechniken, die die Herstellung großer Bauteile in guter Qualität ermöglichen, lassen Faser-Kunststoffverbunde (FKV) für Leichtbau-Anwendungen, insbesondere im Transportwesen, heute äußerst attraktiv erscheinen. Die Ermittlung von Werkstoffkennwerten, die im Falle von orthotropen Werkstoffen an sich schwierig ist, gewinnt dabei umso größere Bedeutung, je stärker das Werkstoffpotenzial ausgereizt wird.

Die dünnwandige Rohrprobe ermöglicht auf vergleichsweise einfache Art, ebene Spannungszustände zu erzeugen, durch die FKV in der Regel beansprucht sind. Mehrachsige Versuche erlauben zum Einen die Ermittlung von Festigkeiten der in Umfangsrichtung unidirektional gewickelten Probe unter kombinierten Beanspruchungszuständen zur Entwicklung und Verifikation von Anstrengungshypothesen und Bruchkriterien für die unidirektionale Einzelschicht im Mehrschichtverbund. Zum Andern ermöglichen sie Betriebslastversuche für rohrförmige Bauteile wie Antriebswellen oder Rahmentragwerkselemente, die im Allgemeinen kombinierter Beanspruchung unterliegen.