Vorstellung einer biaxialen Prüfmaschine zur Durchführung mehrachsiger Ermüdungsversuche an Rohrproben

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. Matthias Weick and
  2. Jarir Aktaa

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch26

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Weick, M. and Aktaa, J. (2007) Vorstellung einer biaxialen Prüfmaschine zur Durchführung mehrachsiger Ermüdungsversuche an Rohrproben, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch26

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. Forschungszentrum Karlsruhe, Institut für Materialforschung II, Eggenstein-Leopoldshafen, Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

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Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • biaxialen Prüfmaschine;
  • mehrachsige Ermüdungsversuche;
  • Rohrproben;
  • Tension- Torsion Prüfanlagen;
  • rotierendes zeitlich nicht konstantes Hauptachsensystem;
  • nichtproportionale Versuche;
  • Hauptachsensystem zeitlich invariant

Summary

Das Verhalten von komplex beanspruchten Bauteilen lässt sich bislang nur unzureichend anhand von einachsig ermittelten Kenndaten beschreiben. Insbesondere im Bereich der Materialermüdung führen mehrachsige Beanspruchungen zu einem deutlich verändertem Materialverhalten. Um ein besseres Verständnis für das Ermüdungsverhalten unter mehrachsiger Beanspruchung zu erlangen wurden in den letzen Jahren daher im verstärktem Maße mehrachsige Ermüdungsversuche durchgeführt. Die hierzu benutzten Tension- Torsion Prüfanlagen, bei denen die mehrachsige Belastung durch axialen Zug/Druck und ein in Längsrichtung angreifendes Torsionsmoment erzeugt wird, führen bei nichtproportionalen Versuchen zu einem rotierenden, d.h. zeitlich nicht konstantem Hauptachsensystem. Bei der hier vorgestellten Prüfanlage bleibt auch bei nichtproportionalen Versuchen das Hauptachsensystem zeitlich invariant.