Lebensdauer- und Dauerfestigkeitsvorhersage bei mehrachsiger Schwingbeanspruchung
- Prof. Dr. Holger Frenz,
- Alois Wehrstedt
Published Online: 31 MAY 2007
DOI: 10.1002/9783527610310.ch28
Copyright © 2003 Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA
Book Title

Kennwertermittlung für die Praxis
Additional Information
How to Cite
Hempen, M., Klubberg, F. and Beiss, P. (2007) Lebensdauer- und Dauerfestigkeitsvorhersage bei mehrachsiger Schwingbeanspruchung, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch28
Editor Information
Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany
Publication History
- Published Online: 31 MAY 2007
- Published Print: 9 DEC 2002
ISBN Information
Print ISBN: 9783527306749
Online ISBN: 9783527610310
- Summary
- Chapter
- References
Keywords:
- Kennwertermittlung;
- Lebensdauer- und Dauerfestigkeitsvorhersage;
- mehrachsige Schwingbeanspruchung;
- Quadratische Versagens-Hypothese QVH;
- Wöhler-Kennlinien;
- Kennwert Wechselfestigkeitsverhältnisse zwischen Schub- und Normalspannungsamplitude;
- mehrachsige Schwingversuche;
- unlegierte Stähle;
- Leichtmetall-Legierungen;
- Gusswerkstoffen
Summary
Lebensdauerabschätzungen oder Ermüdungsfestigkeitsnachweise können durch Bauteilversuche oder analytisch durchgeführt werden. Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz von Festigkeitsanalysen ist über die Wahl einer geeigneten Festigkeitshypothese hinaus das Vorliegen bestimmter spezifischer Festigkeitswerte oder entsprechender charakteristischer Kennwerte, um die Werkstoffeigenschaften bei der numerischen Betrachtung zu berücksichtigen.
Die „Quadratische Versagens-Hypothese“ QVH ist eine auf experimenteller Grundlage für die Dauerfestigkeit abgesicherte Festigkeitshypothese zur (Voraus-) Berechnung des Schwingfestigkeitsverhaltens bzw. der Versagensgrenze mehrachsig schwingbeanspruchter metallischer Werkstoffe [u. a. 1 bis 3]. Die Anwendbarkeit der QVH kann auf das Zeitfestigkeitsgebiet für den Bereich linearelastischen Werkstoffverhaltens durch Eingangsgrößen in Form von Wöhler-Kennlinien für den Kennwert des Wechselfestigkeitsverhältnisses zwischen Schub- und Normalspannungsamplitude erweitert werden, wobei darüber hinaus die Nutzung besser abgesicherter, auch im Zeitfestigkeitsbereich gültiger Kennwertbeziehungen zur Erfassung des Mittelspannungseinflusses notwendig sind. Die Treffsicherheit wird an einer umfangreichen Datengrundlage von mehrachsigen Schwingversuchen an legierten und unlegierten Stählen, Leichtmetall-Legierungen und Gusswerkstoffen demonstriert.
