Bestimmung der Messunsicherheit für mechanisch technologische Versuche am Beispiel Zugversuch nach DIN 10002 Teil 1

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Tino Laurenawitz

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch45

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Frenz, H. and Laurenawitz, T. (2007) Bestimmung der Messunsicherheit für mechanisch technologische Versuche am Beispiel Zugversuch nach DIN 10002 Teil 1, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch45

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

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Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • Messunsicherheit für mechanisch technologische Versuche;
  • Beispiel Zugversuch nach DIN 10002 Teil 1;
  • Institut für Eignungsprüfung (IfEP);
  • Deutsche Akkreditierungsprüfwesen (DAP);
  • Prüfung von Flachzugproben aus kaltgewalztem ferritischem Stahl;
  • Qualitätssicherung

Summary

Das Institut für Eignungsprüfung (IfEP) organisiert gemeinsam mit dem Deutschen Akkreditierungsprüfwesen (DAP) europaweite Eignungsprüfungen, bei denen akkreditierte Prüflaboratorien zugesandtes Probenmaterial nach einem ausgesuchten mechanischen Verfahren prüfen und ihre Ergebnisse zur Auswertung an das Institut zurück senden. Im Jahr 2002 meldeten sich 130 Laboratorien aus 22 Ländern in Europa an einer Eignungsprüfung Zugversuch nach DIN EN 10002 Teil 1 an. Die Aufgabe bestand in der Prüfung von Flachzugproben aus kaltgewalztem ferritischem Stahl. Des weiteren wurde den Teilnehmern die Möglichkeit gegeben, ihre geschätzte oder berechnete Messunsicherheit mit denen anderer Laboratorien zu vergleichen. Dazu wurden die Teilnehmer aufgefordert, ihre Messunsicherheit für die ermittelten Kennwerte mit anzugeben. Das Ermitteln der Messunsicherheit ist ein wichtiger Bestandteil eines jeden nach DIN ISO IEC 17025 akkreditierten Labors. Hierzu steht unter dem Punkt 5.4.6.2 in der Norm: Prüflaboratorien müssen über Verfahren für die Schätzung der Messunsicherheit verfügen und diese anwenden. [1]

Die Angabe der Messunsicherheit bei Prüfergebnissen stößt bei Kunden im Allgemeinen auf Unverständnis, weil die Angabe der Messunsicherheit in Prozent keine Rückschlüsse auf die Qualität zulässt. Die Kunden haben keine Verwendung für die Messunsicherheit, sondern sie wünschen nur gültige Zahlenwerte, mit denen sie arbeiten können. Zur Qualitätssicherung ist die Angabe der Messunsicherheit jedoch unerlässlich.