Bewertung von Kunststoffschweißnähten mittels laseroptischer Dehnmesstechniken

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. C. Bierögel,
  2. T. Fahnert,
  3. R. Lach and
  4. W. Grellmann

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch46

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Bierögel, C., Fahnert, T., Lach, R. and Grellmann, W. (2002) Bewertung von Kunststoffschweißnähten mittels laseroptischer Dehnmesstechniken, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch46

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Werkstoffwissenschaft, D-06099 Halle (S.), Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

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Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • Bewertung;
  • Kunststoffschweißnähte;
  • laseroptische Dehnmesstechniken;
  • Vibrationsschweißen;
  • Laser-Stumpfschweißen;
  • Laser-Durchstrahlschweißen;
  • modifiziertes Heizelement- Schweißverfahren;
  • Minimierung des Bedienereinflusses;
  • Einführung automatisierter Schweißtechnik

Summary

Das Schweißen ist ein häufig eingesetztes Verfahren der Fügetechnik im Kunststoffbereich, welches in den letzten zehn Jahren entscheidend weiterentwickelt wurde. Stellvertretend seien hier nur das Vibrationsschweißen [1], das Laser-Stumpfschweißen [2] und das Laser-Durchstrahlschweißen [3] sowie ein neues modifiziertes Heizelement- Schweißverfahren für vernetztes Polyethylen [4] genannt.

Im Gegensatz dazu sind die experimentellen Prüf- und Bewertungsverfahren der Schweißverbindungen als auch die theoretischen Modelle zur werkstoffwissenschaftlichen Charakterisierung von Schweißverbindungen nur ungenügend entwickelt. Die meisten Prüfverfahren (Sichtprüfung, Ultraschall, Röntgen, Thermochromie) sind sehr stark technologisch orientiert und gut für die konstruktive Praxis und Produktionsbegleitung geeignet, wobei vordergründig grobe Schweißfehler aufgedeckt werden [5]. Infolge der Minimierung des Bedienereinflusses durch Einführung automatisierter Schweißtechnik [6] sinkt die technologische Bedeutung solcher einfacher Prüfverfahren, und es wird zunehmend Wert auf eine grundlegendere werkstoffwissenschaftliche Betrachtungsweise gelegt.