Crashverhalten geklebter Stahlblechverbindungen

  1. Prof. Dr. Holger Frenz and
  2. Alois Wehrstedt
  1. O. Hahn1,
  2. M. Oeter1,
  3. M. Brede2,
  4. O. Hesebeck2,
  5. K. Dilger3 and
  6. G. Schmid3

Published Online: 31 MAY 2007

DOI: 10.1002/9783527610310.ch50

Kennwertermittlung für die Praxis

Kennwertermittlung für die Praxis

How to Cite

Hahn, O., Oeter, M., Brede, M., Hesebeck, O., Dilger, K. and Schmid, G. (2002) Crashverhalten geklebter Stahlblechverbindungen, in Kennwertermittlung für die Praxis (eds H. Frenz and A. Wehrstedt), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527610310.ch50

Editor Information

  1. Fachhochschule Gelsenkirchen, Fachbereich Angewandte Naturwissenschaften, 45877 Gelsenkirchen, Germany

Author Information

  1. 1

    Laboratorium für Werkstoff- und Fügetechnik (LWF),Universität Paderborn, Germany

  2. 2

    Fraunhofer Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM), Bremen, Germany

  3. 3

    Lehr- und Forschungsgebiet Klebtechnik (LKT), RWTH Aachen, Germany

Publication History

  1. Published Online: 31 MAY 2007
  2. Published Print: 9 DEC 2002

ISBN Information

Print ISBN: 9783527306749

Online ISBN: 9783527610310

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Keywords:

  • Kennwertermittlung;
  • Crashverhalten geklebter Stahlblechverbindungen;
  • verbrauchsoptimierte Verkehrssysteme;
  • Masse der bodengebundenen Verkehrssysteme;
  • Gewichtsersparnisse;
  • Fügetechnologie Kleben;
  • additiver Einsatz der Klebtechnik;
  • Verwendung crashfester Klebstoffe;
  • gewichtsneutrale Erhöhung der Brucharbeit;
  • crashbeanspruchte Fahrzeugstrukturen;
  • verbesserter Insassenschutz

Summary

Das zunehmend wachsende Umweltbewusstsein und die damit verbundene Einsicht, Energie und Ressourcen sparen zu müssen, zwingt die Industrie, verbrauchsoptimierte Verkehrssysteme anzubieten. Einer der maßgeblich den Energieverbrauch beeinflussenden Faktoren ist die Masse der bodengebundenen Verkehrssysteme. Durch die konsequente Anwendung neuer Fahrzeugkonzepte, wie sie zum Beispiel durch den Einsatz höherfester Stahlbleche ermöglicht werden, lassen sich Gewichtsersparnisse erzielen.

Dem gegenüber stehen die stetig steigenden Anforderungen hinsichtlich hoher Karosseriesteifigkeiten und der Fahrzeuginsassenabsicherung bei hohen Crashgeschwindigkeiten. Vor diesem Hintergrund kommt der Fügetechnologie Kleben auch in Kombinationen mit anderen Fügeverfahren, wie z. B. dem Punktschweißen, Stanznieten oder Clinchen, im Fahrzeugbau in den kommenden Jahren eine Schlüsselfunktion zu.

Durch den teilweise additiven Einsatz der Klebtechnik unter Verwendung crashfester Klebstoffe zu den bisher in Stahlkonstruktionen vorrangig eingesetzten Fügeverfahren Punktschweißen, Clinchen und Nieten ist eine quasi gewichtsneutrale Erhöhung der Brucharbeit crashbeanspruchter Fahrzeugstrukturen und damit ein verbesserter Insassenschutz erreichbar. Trotzdem bleibt dieses Innovationspotential aufgrund fehlender Erkenntnisse im Hinblick auf das Crashverhalten geklebter Strukturen unter den verschiedenen praxisrelevanten Randbedingungen und in Anbetracht der Unsicherheit in Bezug auf die geeignete Versuchsmethodik zur Ermittlung aussagefähiger Kennwerte bisher vielfach noch ungenutzt.