Die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die »Deutsche Physik«

  1. Prof. Dr. Dieter Hoffmann1 and
  2. Prof. Dr. Mark Walker2
  1. Michael Eckert

Published Online: 21 APR 2008

DOI: 10.1002/9783527622207.ch5

Physiker zwischen Autonomie und Anpassung: Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich

Physiker zwischen Autonomie und Anpassung: Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich

How to Cite

Eckert, M. (2006) Die Deutsche Physikalische Gesellschaft und die »Deutsche Physik«, in Physiker zwischen Autonomie und Anpassung: Die Deutsche Physikalische Gesellschaft im Dritten Reich (eds D. Hoffmann and M. Walker), Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA, Weinheim, Germany. doi: 10.1002/9783527622207.ch5

Editor Information

  1. 1

    Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Boltzmannstr. 22, D-14195 Berlin, Germany

  2. 2

    Dept. of History, Union College, Schenectady, NY 12308-3107, USA

Publication History

  1. Published Online: 21 APR 2008
  2. Published Print: 15 DEC 2006

ISBN Information

Print ISBN: 9783527405855

Online ISBN: 9783527622207

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Keywords:

  • Physiker;
  • Autonomie;
  • Anpassung;
  • Deutsche Physikalische Gesellschaft;
  • »Deutsche Physik«;
  • ideologisierte Wissenschaften im Nationalsozialismus;
  • Studie Alan Beyerchen;
  • Wissenschaftler unter Hitler;
  • Fanatiker;
  • Philipp Lenard;
  • Johannes Stark;
  • Physik-Lehrstühle;
  • Gefolgsleute

Summary

Die »Deutsche Physik« gehört zu den herausragenden Beispielen ideologisierter Wissenschaften im Nationalsozialismus. Alan Beyerchen hat mit seiner 1977 publizierten Studie Wissenschaftler unter Hitler davon ein eindrucksvolles Bild gezeichnet.1) Zwar blieb die »Deutsche Physik« eine Angelegenheit weniger Fanatiker im Umfeld der beiden Nobelpreisträger Philipp Lenard und Johannes Stark, doch ihr Einfluss reichte aus, um einige Physik-Lehrstühle mit ihren Gefolgsleuten zu besetzen. Der markanteste Vorfall ereignete sich an der Universität München, wo der in Physikerkreisen völlig unbekannte Aerodynamiker Wilhelm Müller auf den renommierten Lehrstuhl Arnold Sommerfelds berufen wurde.