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Abstract

Die Wahrscheinlichkeit der Ionen- bzw. Atombildung beim Zusammentreffen von Elektronen und Atomkernen, charakterisiert durch einen Wirkungsquerschnitt der Kerne, wird allgemein berechnet und für den Übergang in den Grundzustand, einige angeregte Zustände und - im Sinne der Bohrschen Theorie - sehr exzentrische Bahnen auch explizit angegeben. Die allgemeinen Formeln erlauben, den Wirkungsquerschnitt für sehr große Geschwindigkeiten (> etwa 50 Volt) exakt zu bestimmen; die expliziten genügen, um für kleine Geschwindigkeiten (bis herunter zu etwa 2 Volt) die Wirksamkeit der verschiedenen Bahntypen zu diskutieren und den Gesamtwert auf etwa 10-20 Proz. festzulegen. Ein Hauptanlaß für die Untersuchung ist, aufzuklären, ob sich dabei Anzeichen für einen von Davis und Barnes neuerdings beobachteten Effekt ergeben. Das ist aber, außer für die Relativgeschwindigkeit Null, nicht der Fall; dieser Effekt würde vielmehr, wenn er sich bewahrheitet, die Quantentheorie nichtstationärer Prozesse vor große Umwandlungen stellen.