Über die Zusammenhänge bei der thermischen und mechanischen Lösung der atomaren Bindungen in Metallen

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Abstract

In vorliegender Abhandlung soll gezeigt werden, daß jede Energieerhöhung in kristallinen Metallen im Röntgendiagramm eine Erhöhung der radialen Interferenzlinienbreite hervorruft, gleichgültig, ob diese Energiezufuhr durch Temperaturerhöhung oder durch ruhende bzw. schwingende mechanische Kräfte erfolgt. Die Bruchstelle ein- und desselben Metalles weist den gleichen Wert für die Interferenzlinienbreite auf, wobei letztere von der Art der Entstehung des Bruches unabhängig ist. Tritt die Lösung der atomaren Bindungen durch Schmelzen ein, so zeigen die Untersuchungen an Silberproben, daß die knapp vor dem Schmelzpunkt erhaltene Linienbreite mit der bei der Bruchstelle von Silber gewonnenen Linienbreite übereinstimmt.

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