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Abstract

Das negative Glimmlicht einer Glimmentladung in Wasserstoff (Gasdruck um 1 tor) ist mit einer großen Sonde aus weitmaschigem Messingnetz durchsetzt. An dieser Sonde fließen schon bei Sondenspannungen von etwa - 10 Volt gegen die Umgebung Ströme, die wesentlich größer sind, als der an der Kathode gemessene Entladungsstrom. Die Sondenströme werden als Ionenströme diskutiert. Es handelt sich hierbei anscheinend um Ionen, die in der Entladung ohne Sonde durch Wiedervereinigung im Gasraum vernichtet werden. Die Größe der Sondenströme läßt darauf schließen, daß die Wiedervereinigung im negativen Glimmlicht in Wasserstoff groß ist.