Über die Entstehung radioaktiver Elemente bei der Beschießung von Lithium und Magnesium mit Th–C′–α-Strahlen

Authors


Abstract

Vorliegende Arbeit beschäftigt sich zunächst mit der Frage, welche Folgeprodukte bei der Beschießung von Lithium mit α-Strahlen des Th–C′–entstehen können. Es wird diskutiert, ob künstliche Radioaktivität, deren experimenteller Nachweis mittels des Geigerschen Spitzenzählers vergeblich versucht wurde, möglich ist.

Weiterhin werden ebenfalls mit dem Spitzenzähler die bei der Bestrahlung von Magnesium mit 8 cm α-Strahlen auftretenden Curie-Joliot Prozesse untersucht. Es wird festgestellt, daß sich die Abklingkurve aus mindestens zwei Komponenten zusammensetzt. Die beim Zerfall emittierten Teilchen werden mit einer in besonderer Weise gesteuerten Wilsonkammer ihrem Ladungssinn und ihrer Geschwindigkeit nach untersucht, wodurch der sichere Nachweis gelingt, daß die beobachtete Radioaktivität dem 13Al28 und 14Si27 zuzuschreiben ist. Die Halbwertszeiten beider Kerne werden bestimmt. Auf Grund des mit der Wilsonkammer gesammelten Aufnahmematerials ist es möglich, das Elektronen- und Positronenspektrum näher zu untersuchen und Grenzen der Energieverteilung festzustellen.

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