Streuung von Alphateilchen an Kohlenstoff

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Abstract

Es wird eine Methode beschrieben, welche es erlaubt, Streumessungen auch an dicken Streukörpern durchzuführen, ohne dabei Energieunbestimmtheit der aufgeschossenen Teilchen in Kauf nehmen zu müssen. Nach dieser Methode wird die Streuung von Alphateilchen an Kohlenstoff untersucht. Die Meßergebnisse werden in der Weise gedeutet, daß von einer Einfallsenergie von 4,2 MeV an die S-Welle, von 5,0 MeV an die P-Welle anomal gestreut werden. Bei 4,6 MeV liegt ein Resonanzniveau, welches offenbar einer D-Welle zuzuordnen ist. Der zugehörige D-Term von O16 muß 10,8 MeV über dem Grundzustand liegen. Der Radius von C12 ergibt sich zu 4,1 · 10−13 cm.

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