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Abstract

Die von Kossel und Möllenstedt beschriebenen Elektroneninterferenzen weitgeöffneter Bündel beim Durchgang durch dünnste Kristallfolien werden als Auswirkungen Ewald'scher Pendellösungen von Wellenfeldern im Kristall, also durch dynamische Raumgitterbeugung, qualitativ und schematisch quantitativ gedeutet. Die Deutung des Zweistrahl-Falls folgt dem Vorgang von Mac Gillavry; deren Überlegungen jedoch durch Benutzung der Ausbreitungsfläche erheblich vereinfacht werden. Die genauere Auswertung von Einzelfällen soll von andrer Seite erfolgen.