„Plasmaschwingungen” als Ursache der Supraleitung

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Abstract

Es wird gezeigt, daß in einem Sommerfeldschen Elektronengas bei Berücksichtigung der Wechselwirkung zwischen den Elektronen Schwingungen des Elektronenplasmas entstehen. Die Gleichungen, denen diese Schwingungen gehorchen, sind identisch mit den Gleichungen, die nach der phänomenologischen Theorie der Brüder London die elektrischen Phänomene der Supraleitung beschreiben. Die Schwingungen lassen sich auf ein System harmonischer Oszillatoren abbilden. Diese Oszillatoren sind für das thermische Verhalten des Elektronengases maßgebend. Die kleinste, in diesem Ensemble mögliche Schwingung ist von der Größenordnung 1015. Quantelt man diese Schwingungen, so sieht man; daß wegen des großen Betrages der Schwingungsfrequenzen diese Schwingungsfreiheitsgrade völlig eingefroren sind. Das ist auch der Grund, warum Elektronen und Gitter bei der Supraleitung völlig entkoppelt sind. Die Formeln für Entropie und spezifische Wärme werden berechnet. Es ergibt sich im Einklang mit dem Experiment das völlige Verschwinden von spezifischer Wärme, Wärmeleitung und Entropie. Die Berechnung des Sprungpunktes ist einer späteren Untersuchung vorbehalten.

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