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Abstract

Es wird gezeigt, daß solange man das Potential in eine Potenzreihe um die Symmetrieachse eines doppelsymmetrischen Ablenksystems entwickelt, nicht nur die achsensenkrechten Strahlkoordinaten, sondern auch die den Ablenkspannungen proportionalen Koeffizienten dieser Reihe als kleine Größen zu betrachten sind, unabhängig davon, ob eine einmalige stärkere Auslenkung des Elektronenstrahlbündels vorgenommen wird, oder der Strahl, wie bei Oszillographen und Fernsehröhren, um seine Ruhelage hin- und hergelenkt wird. Werden die “Beiträge zur Theorie der elektrischen Ablenkung von Elektronenstrahlbündeln” von Picht und Himpan in dieser Weise richtig gestellt, so bedeuten sie nur einen Sonderfall (elektrisches Ablenkfeld ohne seitliches Streufeld) der von W. Glaser behandelten allgemeinen Ablenkfelder. Bei der Untersuchung von gekreuzten Ablenkfeldern ist bei Verwendung der Pichtschen Berechnungsmethode der Fall, daß sich beide Ablenkfelder überlagern, auszuschließen. Beachtet man dies, so erhält man die in den “Beiträgen” IV vermißte Übereinstimmung zwischen den Pichtschen Fehlerkoeffizienten und den entsprechend reduzierten Koeffizienten meiner Arbeit über gekreuzte Ablenkfelder.