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Abstract

An Hand der Versuchsergebnisse über die Elektronenemission Cs- und Ba-bedeckter W-Kristalle werden die kristallgeometrischen und energetischen Gesetzmäßigkeiten entwickelt, nach denen die Adsorption von Fremdatomen erfolgt. Prinzipiell lassen sich für jede Kristallfläche bestimmte Auswahlregeln finden, aus denen zu ersehen ist, welche Fremdatome auf der gegebenen Fläche kondensierte Filme zu bilden vermögen. Aus der guten Übereinstimmung der Voraussagen mit dem Experiment folgt gleichzeitig, daß an Wolfram adsorbiertes Cs und Ba in Atom- und nicht in Ionenform vorliegen. Die gewonnenen Erkenntnisse ermöglichen eine zwanglose Einordnung der bei der Adsorption von Cs-Atomen an Wolfram bestimmten Adsorptions- und Platzwechselenergien. Danach erfolgt die Oberflächendiffusion im wesentlichen längs Stufenrändern (Hohlkanten), während die hierbei gemessenen Aktivierungsenergien sich gleich den Abtennungsarbeiten von Randunterbrechungsstellen (Hohlecken) ergeben.