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Abstract

Seitdem H. Barkhausen festgestellt hat, daß für die Schwingungsanregung die bei den Lichtbögen gültigen Stabilitätsbedingungen sich bei der Elektronenröhre gerade umkehren, ist dieser Punkt Gegenstand zahlreicher Untersuchungen geworden. Ohne auf Einzelheiten der Diskussion einzugehen, wollen wir im folgenden einen Beitrag zur Klärung des Problems liefern, wozu wir uns angesichts der in den letzten Jahren sehr erweiterten Kenntnisse des Lichtbogens berechtigt glauben. Es wird sich dabei zeigen, daß es durchaus möglich ist, selbst eine quantitative Formulierung des Problems zu geben und zu verstehen, warum z. B. die Anregung periodischer Schwingungen in Parallel-Schwingungskreise durch den Lichtbogen im allgemeinen nicht stattfindet. Es findet zwar eine Entdämpfung statt, jedoch ist die Periodizitätsbedingung nicht gewahrt, so daß der ganze Vorgang zu einer Kippschwingung ausartet. Hierdurch wird das abweichende Verhalten von Lichtbogen und Elektronenröhre verständlich.