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Abstract

Mit der verschärften magnetischen Halbkreismethode hohen Auflösungsvermögens wurden die Energieverluste von 2 bis 8 ek Volt-Elektronen nach dem Durchgang durch sehr dünne Folien (100—500 ÅE Dicke) von Kollodium, Al2O3, Be, Al und Ag untersucht. Es ergab sich:

  • 1
    In den Geschwindigkeitsspektren fanden sich für jede Folienart eines oder mehrere ausgeprägte Intensitätsmaxima, entsprechend einem oder mehreren besonders wahrscheinlichen Energieverlusten. Wenn zwei oder mehrere Maxima auftraten, so waren die zugehörigen Energieverluste ganze Vielfache des ersten besonders wahrscheinlichen Verlustes. Diese diskreten Energieverluste betrugen bei: Kollodium 21,4, bei Al2O3 22,3, bei Be 19,0, bei Al 14,7 und bei Ag 22,6 eVolt, sie waren unabhängig von der Primärenergie. Die ihnen entsprechenden Intensitätsmaxima der Geschwindigkeitsspektren waren bei Kollodium, Ag und Al2O3 verhältnismäßig breit, bei Be und vor allem jedoch bei Al sehr schmal und scharf.
  • 2
    Bei Zunahme der Schichtdicke nahm der mittlere Energieverlust der Elektronen durch Erhöhung der Zahl der unelastischen Zusammenstöße zu. Entsprechend stieg in den Spektren die Elektronenzahl bei den Mehrfachen des diskreten Verlustes relativ zu der beim Einfachen des diskreten Verlustes an.

Mit steigender Primärenergie nahm die mittlere Energieabgabe der Elektronen durch eine Verringerung der Zahl der unelastischen Zusammenstöße ab.

Es wurden Geschwindigkeitsspektren von solchen Elektronen aufgenommen, die in der Folie Richtungsänderungen von 0 bis 40 erlitten hatten. Mit zunehmendem Streuwinkel stiegen die mittleren Energieverluste an bei gleichzeitiger Abnahme der Intensität.