Über den Einfluß elektrostatischer Felder auf Licht nach J. Stark

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Abstract

Es wird die Nachprüfung einer von J. Stark 1946 mitgeteilten Erscheinung versucht, derzufolge Lichtstrahlen durch inhomogene elektrische Felder abgelenkt werden sollen. Mit unserer Anordnung gelingt es nicht, die genannte Lichtablenkung zu finden. Die in Frage stehende Erscheinung hängt mit einem anderen Problem zusammen, der Streuung von Licht an Licht, nach welcher früher von anderer Seite gleichfalls ohne Erfolg gesucht worden ist. Beide Effekte erfordern zu ihrer Beschreibung die Einführung quadratischer Glieder in die Maxwellgleichungen. Solche quadratische Glieder sind zwar von theoretischer Seite vorgeschlagen worden, werden aber erst bei sehr viel höheren Feldstärken wirksam, als man experimentell herstellen kann.

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