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Abstract

Dünne Schichten aus Bleisulfid werden als spiegelnder Niederschlag aus einer chemischen Fällungsreaktion gewonnen. Nach einem geeigneten Formierungsprozeß zeigen diese Schichten hohe lichtelektrische Empfindlichkeit in einem Gebiet zwischen 0,3 und 3,5 μ. Der Zusammenhang zwischen Bestand an lichtelektrischen Elektronen und Bestrahlungsstärke wird experimentell für verschiedene Temperaturen ermittelt und durch eine empirische Formel quantitativ erfaßt. Der zeitliche Verlauf der Änderung des Elektronenbestandes bei Beginn und Ende einer Belichtung wird durch Oszillogramme bei verschiedenen Bestrahlungsstärken und Temperaturen registriert. Die experimentellen Ergebnisse werden gedeutet und die Brauchbarkeit der Vorstellung durch quantitativen Vergleich mit den Messungen festgestellt. Der wesentliche Punkt dieser Vorstellung ist, daß die lichtelektrischen Elektronen sowohl durch ihre eigenen Ursprungsorte als auch — mit einer anderen Wahrscheinlichkeit — durch die Ursprungsorte der thermisch abdissoziierten Elektronen wieder eingefangen werden können. Ihre Lebensdauer nimmt mit der Bestrahlungsstärke, d. h. dem Elektronenbestand, ab.