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Abstract

Es wird die Frage untersucht, wie weit sich die Gleitelemente der einfachen Schiebungen (Zwillingsgleitungen) in der Gruppe der Metallstrukturen des Typus Magnesium den bisher gegeben formalgeometrischen Leitsätzen einfügen. Die Bedeutung komplizierterer sekundärer Strukturelemente für die rangmäßige Einreihung von Massengitterebenen und -linien wird herausgestellt. - Die Dynamik der Gleitvorgänge wird durch eine Hypothese in Beziehung gesetzt zu der durch Fourieranalyse ermittelten Anisotropie der Elektronendichte der Metallstruktur. Vorkommen und Lage der Knoten maximaler Elektronendichte bestimmen danach die realen Gleitelemente. Der gitterdynamische Inhalt der Hypothese entspricht völlig der früher von Stark für Ionengitter ausgesprochenen Idee zur Begründung ihres Gleitvermögens. Die gitterenergetische Deutung muß auch hier offen bleiben. - Die mechanische Zwillingsbildung nach (1012) in der Magnesiumgruppe wird in ihren kinematischen Einzelheiten analysiert.