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Abstract

Die Intensitätsverteilung der Neutronen in der Atmosphäre wird nach einem Verfahren berechnet, bei dem der Brems- und Diffusionsprozeß dieser Partikel als ein Generationenproblem betrachtet wird. Die Neutronen eines vorgegebenen Energiebereichs werden wie Teilchen einheitlicher Geschwindigkeit behandelt, denen man eine scheinbare Quellstärke und einen ebensolchen Absorptionskoeffizient für die Dauer ihrer Zugehörigkeit zu dieser Generation zuordnen kann. Auf diese Weise läßt sich das Problem der räumlichen Dichteverteilung der Neutronen in allen Energiebereichen von mehreren MeV bis herab zur thermischen Energie analytisch berechnen. Es ergibt sich dabei, in Übereinstimmung mit neueren experimentellen Feststellungen von Yuan, daß die Neutronenintensität im Bereich von 20–22 km Höhe ein Maximum besitzen muß. Abweichende theoretische und experimentelle Ergebnisse werden in der Arbeit diskutiert.

Für die Energieverteilung der Neutronen zwischen Etherm und E ∼ 1000 eV erhält man näherungsweise die Verteilungsfunktion dE · E−1,29. Die bisher vorliegenden Cadmium- und Borabsorptionsmessungen lassen sich auf Grund dieses Energiespektrums gut verstehen.