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Abstract

Der bereits früher angedeutete, ursächliche Zusammenhang zwischen der von Goos und Hänchen gefundenen Strahlversetzung bei der Totalreflexion und der vom Verf. nachgewiesenen Grenzschichtstrahlung wird mit Hilfe der Wolterschen Strahldefinition quantitativ durchgerechnet und führt zu Ergebnissen, die in ihrer Genauigkeit noch über die von Ott berechnete 2. Näherung des wellenoptischen Ansatzes hinausgeht. Im einzelnen ergibt sich, daß das total-reflektierte Spiegelbild eines Lichtpunktes ein Ring ist, ferner daß die Grenze der Totalreflexion ein wenig vom partiell reflektierten Grenzstrahl abgerückt ist, und schließlich, daß sich bei Beginn der Totalreflexion Interferenzen zwischen der Kugelwelle und der Grenzschichtwelle ausbilden. Lücken dieser Theorie können nur durch strenge wellenoptische Rechnungen ausgefüllt werden.