SEARCH

SEARCH BY CITATION

Abstract

An Wismutbolometern, hergestellt durch Metallverdampfung im Hochvakuum und Kondensation des Wismutdampfes auf Zelluloidhäutchen, wurden mit dem Trägerfrequenzverfahren unter Benutzung eines Kathodenstrahloszillographen als Anzeigeinstrument Messungen ausgeführt. Die Bestrahlung der Bolometer, in ungeschwärztem und berußtem Zustand, erfolgte mit Gleich- und Wechsellicht, und zwar mit Rechteckimpulsen, die durch Rotation von Blenden vor einem engen Spalt entstanden. Auch der Verlauf einer einmaligen kurzzeitigen Bestrahlung bei verschieden langen Lichtblitzen wurde untersucht. Die Messungen geben die Amplituden des Oszillographenstrahles (Meßausschlag) in Abhängigkeit von der Dicke der (Zelluloid-)Trägerfolien und der Wismutschicht, von dem Druck des das Bolometer umgebenden Gases und von der Frequenz des Wechsellichtes für Bolometer mit blanken und geschwärzten Oberflächen an. Die für die Zeitkonstante gefundenen Abhängigkeiten vom Gasdruck, Trägerfoliendicke und Metallschichtdicke lassen sich theoretisch verständlich machen. Die Absolutempfindlichkeit des Wismutbolometers der benutzten Bauart wird mit der anderer Strahlungsempfänger verglichen.