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Abstract

Ältere Autoren errechneten Kapazitätsformeln für Kreisplattenkondensatoren, die den an diesen auftretenden Randfehler berücksichtigen sollen. Es wird gezeigt, daß einige dieser Formeln in sich unrichtig sind und die übrigen nur für extreme Verhältnisse Plattenabstand/Plattenradius brauchbar sind. Der „Kapazitätsdefekt” als Folge der Wechselwirkung zwischen Zuleitung und geladener Platte wird als neuer Begriff für eine früher nicht berücksichtigte wichtige Fehlerquelle eingeführt. Eigene Experimente führen zu einem Ausdruck für diesen Kapazitätsdefekt sowie zu neuen Formeln für die Kapazität des Kreisplattenkondensators, gültig für beliebige Plattenabstände. Die neuen Formeln bewähren sich auch im Vergleich mit Messungen an Schirmantennen.