Zur Theorie der Nukleon–Nukleon-Streuung bei hohen Energien

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Abstract

Der allgemeinste nach den üblichen Invarianzforderungen bis zur Größenordnung v/c zulässige Wechselwirkungsansatz zwischen zwei Nukleonen wird zur Berechnung des Wirkungsquerschnitts der Nukleon—Nukleon-Streuung bei hohen Energien herangezogen. Neben den Theorien von Case u. Pais und Jastrow ergibt sich als Spezialfall eine dritte Theorie, die prinzipiell in der Lage ist, den experimentellen Sachverhalt ladungsunabhängig zu verstehen. Keine der Theorien ist jedoch imstande, die Isotropie und Konstanz des Proton—Proton-Wirkungsquerschnitts bei hohen Energien verständlich zu machen. Sieht man von diesem Versagen ab, so ergeben qualitative Betrachtungen, daß die Theorie von Jastrow und die neu entwickelte Theorie sich gleichermaßen gut zur Beschreibung der Experimente eignen, die Theorie von Case u. Pais jedoch versagt.

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