Zur Messung physikalischer Größen mit Hilfe der Farben

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Abstract

Damit innerhalb eines dreidimensionalen Systems von Normalfarben im Sinne des Artikels Ann. Physik (6) 8, 11 (1950) eine jede Normalfarbe durch ihre Komponenten nach einer Basis (Basisfunktionen des Auges, des Farbfilms usw.) eindeutig gemessen wird, genügt nicht die lineare Unabhängigkeit der Basisfunktionen. Eine hierfür notwendige und hinreichende Bedingung, der die Basisfunktionen zu unterwerfen sind, wird aufgewiesen. Beschrieben wird ferner die Auswirkung der unmittelbaren Meßfehler an den Komponenten auf die drei Daten („Farbton”, „Sättigung”, „Mittelwert der Intensität”), die eine Normalfarbe charakterisieren. Zur Messung dieser Daten brauchen die Basisfunktionen nicht explizit bekannt zu sein; es genügt vielmehr, die Komponenten bekannter Normalfarben nach der Basis zu messen; aus ihnen lassen sich alle für die Normalfarbenmessung erforderlichen charakteristischen Zahlen der Basis berechnen.

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