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Abstract

Brechungsindexmessungen oder Dickenmessungen geschehen bei Interferenzverfahren direkter als bei Schlierenverfahren. Empfindlichkeits- und Meßfehlergrenze sind deshalb bei Schlierenverfahren deutlich verschieden, während sie bei Interferenzverfahren einander gleich sind. Wird bei beiden Verfahren mit Minimumkennzeichnung gearbeitet, so sind die Empfindlichkeitsgrenzen der Schlieren- und Interferenzverfahren nahezu einander gleich; die Meßfehlergrenzen der Schlierenverfahren liegen in jedem Falle höher. Die reine Streuung der Meßwerte ist gleich dem geometrischen Mittel der Empfindlichkeits- und der Meßfehlergrenzen; sie darf nur bei den Interferenzverfahren, nicht aber ohne weiteres bei den Schlierenverfahren als Meßfehlerbereich angesprochen werden, solange hier systematische Auswertefehler nicht sicher vermieden werden können.