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Abstract

Bei tiefen Temperaturen (−180° C bis etwa − 120° C) erhält man für die langwelligste photochemisch erzeugte Absorption eine ausgeprägte Bande, welche bedeutend höher als die kurzwelligere Absorption ist. Die Sättigungswerte der photochemischen Absorption wachsen bei Erhöhung der Bestrahlungstemperatur, wobei schließlich ein Übergang in ein infrarotes Absorptionsgebirge erfolgt (bei etwa −60° C). Ferner wurde die Stabilität der photochemischen Reaktionsprodukte untersucht.

Als photochemische Absorptionszentren wurden bei tiefer Temperatur molekulare Komplexe angenommen. Für den photochemischen Akt wurden hauptsächlich Volumeneffekte als maßgebend angesehen, dagegen wurde die Wirkung von inneren Oberflächen als unbedeutend vorausgesetzt. Zuletzt erfolgte eine genauere Diskussion auf Grund reaktionskinetischer Gleichungen von verschiedenen Modellen für die Photochemie bei tiefen Temperaturen. Bedeutend war hierfür die Annahme gewisser für den photochemischen Akt entscheidender Bereiche.