Über ein Ionenmikroskop zur Untersuchung von biologischen Gewebeschnitten

Authors


  • Herrn Prof. Dr. Gustav Hertz zum 70. Geburtstag gewidmet.

Abstract

Die Physiologie interessiert sich für die Verteilung der Alkalien in biologischen Geweben. Es wird daher versucht, diese Verteilung direkt durch ionenoptische Abbildung von veraschten Gewebeschnitten darzustellen. Vorversuche im Massenspektrometer zeigten in Übereinstimmung mit Abschätzungen, daß Schnitte von etwa 10 μm Dicke eine genügend intensive und genügend lang dauernde Emission der Na+- und K+-Ionen ergeben, die sowohl eine beobachtbare Fluoreszenz als auch eine ausreichende Schwärzung der photographischen Platte bewirkt. Ein in bekannter Weise aufgebautes Emissionsmikroskop mit etwa 100facher Vergrößerung liefert Bilder im „Ionenlicht”, die der histologischen Struktur entsprechen.

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