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Abstract

Zur Deutung der beiden an Li-Ferrit auftretenden Dispersionsgebiete wurden Messungen in einem transversalen Magnetfeld im Frequenzbereich von 10 bis 8645 MHz ausgeführt. Das erste Dispersionsgebiet nimmt mit wachsendem Magnetfeld ab und wird in das bei 2500 MHz liegende Dispersionsgebiet hineingeschoben. Kurz vor dem Verschwinden des ersten Dispersionsgebietes setzt eine merkliche Verlagerung der zweiten Absorptionsstelle nach kürzeren Wellenlängen ein. Zur Diskussion der Messungen werden der Magnetisierungsverlauf und die experimentell ermittelten Entmagnetisierungsfaktoren der Lithiumferritproben herangezogen.

Das bei 50 MHz liegende Dispersionsgebiet wird durch Drehprozesse erklärt. Als Begründung dafür werden der Verlauf der Neukurve und das Verhalten der transversalen Suszeptibilität bei den tiefsten gemessenen Frequenzen angegeben.