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Abstract

Es wird das berühmte Milnesche Problem von neuem aufgegriffen und gezeigt, daß sich das „Standard-Problem” (s. Text) ohne besondere analytische Hilfsmittel (wie Funktionentheorie) in sehr guter Näherung lösen läßt, aber nur, wenn man von vornherein Anisotropie des elementaren Streuaktes annimmt. Die Dichteverteilung am Rande des Mediums wird nach Exponentialintegralen entwickelt. Der „isotrope” Fall läßt sich durch Extrapolation daraus gewinnen. Nach dieser Methode ergibt sich auch ein trivialer Beweis der bekannten „Hopf-Bronstein-Beziehung”. Es wird begründet, weswegen die Behandlung bei isotroper Streuung so außerordentlich kompliziert ist. - Die Abweichungen von der Isotropie, soweit sie nicht schon in der Transportweglänge einbegriffen sind, müssen sich experimentell merklich äußern.