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Abstract

Es wird die Bildungsgeschwindigkeit von Schichten, die auf den Elektroden und auf kleinen Objekten in der Glimmentladung entstehen, durch Dickenmessung verfolgt. Hieraus ergeben sich Anhaltspunkte für den Entstehungsmechanismus dieser Schichten. Die Schichtbildung ist nahezu unabhängig davon, ob sich das Objekt im negativen Glimmlicht oder im Kathodenfallraum der Entladung befindet. Auch durch Veränderung des elektrischen Potentials läßt sich die Schichtbildung nur wenig beeinflussen. Hieraus folgt, daß die verschiedentlich geäußerte Vermutung, die Schichten bildeten sich vorwiegend aus Kohlenwasserstoffbruchstücken des Gasraumes, nicht zutreffen kann. Auf Grund der hier mitgeteilten Versuche nehmen wir an, daß die schichtbildenden Bruchstücke nicht im Gasraum, sondern unmittelbar auf den Objektoberflächen entstehen. Auffallende energiereiche Teilchen spalten adsorbierte Benzolmoleküle und wandeln sie zur festen Schicht um. Mittels einer Druckstufenapparatur können solche schichterzeugenden Teilchen nachgewiesen werden.