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Abstract

Die an den kristallin-flüssigen Phasen der Azoxyphenol-di-p-n-alkyläther und des Azoxybenzoesäure-di-p-äthylesters durchgeführten Kernresonanz-experimente können quantitativ erklärt werden, wenn man voraussetzt, daß die intermolekularen kernmagnetischen Dipolwechselwirkungen zwischen den in Resonanz befindlichen Protonen im Vergleich zu den entsprechenden intramolekularen Anteilen klein sind. Eine Abschätzung der intermolekularen Beiträge zum mittleren 2. Moment liefert das Ergebnis, daß diese Voraussetzung nur dann erfüllt sein kann, wenn die Moleküle dieser Verbindungen sowohl in der nematischen als auch in der smektischen Phase um ihre Längsachsen frei oder nur wenig behindert drehbar sind.