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Abstract

Mit Hilfe der Störungstheorie gelang es F. Bloch, das Entstehen des Kα3-Satelliten der Kα1-Linie zu deuten. Dieser Theorie von Bloch widerspricht jedoch das Fehlen eines analogen Satelliten bei der Linie Kβ1, sowie das Vorhandensein eines sehr intensiven Satelliten Kβ′.

Eine Berücksichtigung der effektiven Wechselwirkung der Elektronen mit den Wärmeschwingungen des Gitters erweitert die Anwendbarkeit der Blochschen Theorie und erlaubt von einem einheitlichen Standpunkt aus nicht nur die Bildung der Satelliten Kα3 und Kβ′, sondern auch das Erscheinen einer Asymmetrie der Kα1- und Kα2-Linien zu erklären.