Über Mangan—Arsen—Antimon-Legierungen mit Invarcharakter

Authors


  • Herrn Professor Dr. Walther Gerlach zum 70. Geburtstage gewidmet

Abstract

Die ferromagnetischen Phasen MnAs und MnSb bilden eine lückenlose Mischkristallreihe. Die Volumenmagnetostriktion, die sich bei Ausbildung der spontanen Magnetisierung unterhalb der Curietemperatur der rein thermischen Kontraktion überlagert, führt bei MnSb nur zu einer Verringerung des Absolutbetrages der Längenabnahme mit fallender Temperatur, bei MnAs dagegen zu einer starken Ausdehnung. In der Legierungsreihe findet ein kontinuierlicher Übergang von dem einen zum anderen Ausdehnungsverhalten statt. Dabei weisen einzelne Legierungen in gewissen Temperaturbereichen bis zu 200° Breite einen äußerst niedrigen, dem der Invarlegierungen gleichkommenden Ausdehnungskoeffizienten auf.

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