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Abstract

Es wird eine numerische Methode zur Analysierung von elastischen und inelastischen Streuungen negativer Pionen von 1,14 GeV/c an Protonen in Blasenkammeraufnahmen beschrieben. Wir haben zwei Kriterien zur Elimination von Ereignissen mit kurzen Spruren angewandt, bei denen eine Analyse schwierig oder unmöglich war. Zur Vermeidung systematischer Fehler in den Ergebnissen wurde für jedes gemessene Ereignis ein Korrekturfaktor berechnet. Aus den Koordinaten mehrerer Blasen auf jeder Spur und aus der Krümmung der Sekundärspuren im Magnetfeld wurden die geometrischen und kinematischen Größen eines Ereignisses mit Hilfe einer elektronischen Rechenmaschine berechnet. Es war dann meistens möglich zu entscheiden, ob ein Ereignis elastisch oder inelastisch war und — falls es inelastisch mit einfacher Pion-Erzeugung war — ob ein π+ oder ein π° erzeugt wurde. Bei einigen inelastischen Ereignissen, bei denen diese letztere Entscheidung kinematisch nicht möglich war, haben wir die „δ-Strahl”-Dichte zur Entscheidung benutzt.

Die totalen Wirkungsquerschnitte für die verschiedenen Reaktionen der π—Proton-Streuung wurden aus den Meßergebnissen berechnet. Außerdem werden die Impulsverteilungen der Sekundärteilchen der beiden Reaktionen

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im Schwerpunktsystem mitgeteilt.